Hohe Wahlbeteiligung in Pattaya bei Parlamentswahl und nationalem Referendum

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Wähler stehen am Samstagmorgen an den Wahleinheiten 6–9 unter dem Klassengebäude der Pattaya City School 2 in Naklua Schlange, während zahlreiche Einwohner ihre Stimmen bei der Parlamentswahl und dem nationalen Referendum abgeben.

PATTAYA, Thailand – Eine lebhafte Stimmung prägte die frühen Stunden der Parlamentswahl und des nationalen Referendums in Pattaya am Sonntag, dem 8. Februar, als bereits am frühen Morgen zahlreiche Wähler zu den Wahllokalen strömten.

Um 8.00 Uhr beobachteten Reporter lange Warteschlangen an den Wahleinheiten 6 bis 9 im Wahlkreis 8, die sich unter dem Klassengebäude der Pattaya City School 2 in Naklua befinden. Kurz nach Öffnung der Wahllokale setzte ein stetiger Zustrom von Wählern ein und sorgte für eine geschäftige und engagierte Atmosphäre.



In der Wahleinheit 6 des Wahlkreises 8 gab Samrerng Kiatpiriya (85) unmittelbar nach Öffnung der Urnen als erster Wähler seine Stimme ab. Gegenüber Reportern erklärte er, er freue sich, erneut von seinem Wahlrecht Gebrauch machen zu können, und hoffe, dass „gute Menschen“ ins Parlament gewählt würden. Er habe in seinem Leben noch keine Wahl verpasst und hoffe weiterhin, dass seine bevorzugte politische Partei die Möglichkeit erhalten werde, das Land zu regieren.

Trotz der hohen Beteiligung äußerten einige Wähler Bedenken hinsichtlich organisatorischer Aspekte an den Wahllokalen. Mehrere Personen bemängelten, dass Hinweisschilder zu klein gewesen seien, wodurch es schwierig gewesen sei, die zuständige Wahleinheit zu finden. Andere verwiesen auf den langen Fußweg von nahezu 200 Metern von der Hauptstraße bis zu den Wahllokalen, der insbesondere für ältere Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität eine Herausforderung darstellte.


Ein Beispiel dafür ist Thasanee Anusit (83), die gesundheitliche Probleme hat und auf einen Gehstock angewiesen ist. Sie berichtete, dass sie fast 20 Minuten benötigt habe, um ihr Wahllokal zu erreichen. Nach ihrer Ankunft musste sie sich zunächst ausruhen, bevor vor Ort eingesetzte Polizeibeamte ihr beim Gang zur Wahlkabine halfen.

Auch am Mehrzweckgebäude des Bezirks Banglamung, das für Wähler vorgesehen war, die sich für die vorgezogene oder außerbezirkliche Stimmabgabe am 1. Februar registriert hatten, bildeten sich bereits am frühen Morgen lange Schlangen. Die meisten Wartenden waren Einwohner anderer Provinzen, die derzeit in Chonburi leben und arbeiten.

Wahlbeamte erklärten, der Wahlablauf verlaufe insgesamt reibungslos. Die hohe Beteiligung spiegele das große öffentliche Interesse sowohl an der Wahl als auch am Referendum wider.