
PATTAYA, Thailand – Thailand erwägt, die visafreie Aufenthaltsdauer für Touristen von derzeit 60 auf 30 Tage zu verkürzen, um die nationale Sicherheit zu stärken. Außenminister Sihasak Phuangketkeow erklärte am Dienstag, dass die Maßnahme gezielt darauf abziele, Missbrauch der bisherigen Regelung einzudämmen.
Auf einem jährlichen Konsular-Workshop des Außenministeriums 2026 erläuterte Sihasak, dass die frühere Regierung die 60-tägige visafreie Einreise eingeführt hatte, um den Tourismussektor nach schwierigen Jahren wieder anzukurbeln. Inzwischen hätten die Behörden jedoch festgestellt, dass einige ausländische Staatsangehörige diese Regelung für andere als touristische Zwecke nutzen.
Nach dem neuen Vorschlag soll die visafreie Aufenthaltsdauer auf 30 Tage reduziert werden, wobei weiterhin die Möglichkeit bestehen soll, den Aufenthalt für touristische Zwecke zu verlängern. Der Außenminister zeigte sich überzeugt, dass diese Anpassung keine negativen Auswirkungen auf den Tourismussektor haben werde, gleichzeitig aber eine bessere Kontrolle der Einreise und des Aufenthalts ermögliche.
Zugleich verwies Sihasak auf jüngste Erfolge des Ministeriums bei der Rückführung von mehr als 1.000 thailändischen Staatsbürgern aus Konfliktgebieten im Nahen Osten. Insbesondere Evakuierungsmaßnahmen aus dem Iran hätten eine komplexe internationale Koordination erfordert.










