Thailand prüft Energiepartnerschaft mit Oman zur Sicherung der Kraftstoffversorgung

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Der stellvertretende Premierminister und Außenminister Sihasak Phuangketkeow erklärt, dass Thailand mögliche Kraftstoffimporte aus Oman prüft. Die Gespräche umfassen Rohöl, Gas, Düngemittel sowie diplomatische Koordination und mögliche Unterstützung in der Kommunikation mit Iran.

BANGKOK, Thailand – Thailands stellvertretender Premierminister und Außenminister Sihasak Phuangketkeow hat erklärt, dass Thailand Optionen zur Sicherung von Kraftstofflieferungen aus Oman prüft, falls ein dringender Bedarf entsteht. Dies geschieht im Anschluss an Gespräche mit dem omanischen Minister für Energie und Mineralien.

Die Gespräche umfassten mögliche Lieferungen von Rohöl und Erdgas. Oman signalisierte dabei, dass eine Versorgung grundsätzlich möglich sei, sofern die Produktion den inländischen Bedarf übersteigt. Eine konkrete Vereinbarung hängt jedoch von weiteren Verhandlungen über Liefermengen und Preise ab.



Sihasak Phuangketkeow erklärte zudem, dass auch der mögliche Import von Düngemitteln aus Oman sowie eine Ausweitung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern erörtert wurde.

Der stellvertretende Premierminister fügte hinzu, dass ein separates Treffen mit dem Außenminister Omans auch die diplomatische Koordination betreffen werde. Thailand strebe dabei an, dass Oman bei der Kommunikation mit Iran über bestehende Kanäle unterstützend tätig wird.