Pattaya startet kühl, wird sonnig – starke Winde sorgen für rauere See

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Sonnenschein kehrt nach einem kühlen Morgen an den Pattaya Beach zurück, während kräftige nordöstliche Winde für eine unruhige See sorgen. Behörden warnen kleinere Boote und Meeresaktivitäten zur Vorsicht. (Foto: Jetsada Homklin)

PATTAYA, Thailand – Pattaya und die umliegenden Gebiete erleben derzeit kühlere Morgenstunden und zunehmend kräftige Winde, da eine neue Kaltluftmasse aus China weite Teile des oberen Thailands erreicht hat. Dies teilte das Thailändische Meteorologische Amt mit.

In der östlichen Region, einschließlich Chonburi und Pattaya, sind die Temperaturen um etwa ein bis zwei Grad Celsius gesunken. Besonders in den frühen Morgenstunden ist die Abkühlung deutlich spürbar. Die Tiefstwerte liegen zwischen 17 und 23 Grad Celsius, während die Tageshöchsttemperaturen weiterhin bei rund 30 bis 33 Grad Celsius bleiben. Gleichzeitig haben sich die nordöstlichen Winde verstärkt, vor allem entlang der Küstengebiete.



Auch die Seebedingungen im Golf von Thailand verschärfen sich. In Küstennähe vor Pattaya erreichen die Wellen derzeit etwa einen Meter Höhe, auf offener See bis zu ein bis zwei Meter. In Gewittergebieten können die Wellen sogar über zwei Meter ansteigen. Die Behörden rufen Bootsbetreiber, Tourveranstalter und alle, die auf dem Meer unterwegs sind, zur Vorsicht auf und raten, bei stürmischen Bedingungen auf Fahrten zu verzichten.

Das Meteorologische Amt empfiehlt Anwohnern und Besuchern zudem, auf ihre Gesundheit zu achten, da das Wetter kühler, trockener und windiger wird. Die trockene Luft erhöht außerdem das Brandrisiko, insbesondere in dicht besiedelten Gebieten und touristischen Zonen.


Gleichzeitig bleibt die Luftqualität in Teilen des oberen Thailands, einschließlich einiger östlicher Regionen, ein Thema. Ungünstige Durchlüftungsbedingungen begünstigen die Ansammlung von Staub und Dunst in mäßiger bis hoher Konzentration. Empfindliche Personengruppen wie Kinder, ältere Menschen und Personen mit Atemwegserkrankungen sollten längere Aufenthalte im Freien möglichst vermeiden.

Der Einfluss der Kaltluftmasse wird voraussichtlich noch ein bis zwei Tage anhalten, bevor die Temperaturen allmählich wieder ansteigen. Einwohner und Touristen werden gebeten, sich über offizielle Wetterwarnungen auf dem Laufenden zu halten.