Großbrand verwüstet Kaeng-Krachan-Nationalpark – Behörden setzen Boden- und Luftoperationen ein

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Ein großflächiger Waldbrand hat weite Teile des Kaeng-Krachan-Nationalparks zerstört und einen Großeinsatz von Rangern, Feuerwehrteams, Freiwilligen und Hubschrauberüberwachung ausgelöst.

PETCHABURI, Thailand – Ein großflächiger Waldbrand hat im Kaeng Krachan National Park erhebliche Schäden verursacht. Behörden haben umfangreiche Boden- und Luftoperationen eingeleitet, um die Flammen einzudämmen und die Ursache des Feuers zu ermitteln.

Nach Angaben von Einsatzkräften begann die Operation am 15. April, als ein Vorauskommando aus 16 Personen das betroffene Gebiet erreichte und mit dem Anlegen von Brandschneisen begann, um die Ausbreitung des Feuers zu begrenzen. Inzwischen wurden mehr als 50 Einsatzkräfte mobilisiert, darunter Parkranger, Feuerwehrteams, Freiwillige und Vertreter zivilgesellschaftlicher Organisationen, die am Boden im Einsatz sind. Unterstützt werden sie durch Hubschrauber, die Aufklärungsflüge durchführen und die Lage aus der Luft überwachen.



Erste Einschätzungen zeigen, dass bereits mehr als 3.000 Rai Waldfläche zerstört wurden. Das Feuer breitet sich weiter nach Norden in Richtung Ratchaburi Province aus. Satellitendaten registrierten bis zum Nachmittag des 17. April über 40 Brandherde. Die Muster deuten auf eine rasche Ausbreitung entlang von Bergrücken hin, wobei sich neue Brandcluster bilden.

Behörden vermuten, dass das Feuer möglicherweise durch menschliche Aktivitäten ausgelöst wurde. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf mögliche Zusammenhänge mit illegaler Jagd, dem Sammeln von Waldprodukten und anderen unerlaubten Handlungen. Beweise werden gesammelt, und rechtliche Schritte werden vorbereitet. Gleichzeitig wird die Bevölkerung aufgerufen, Hinweise zu melden, um weitere Schäden im geschützten Waldgebiet zu verhindern. (NNT)