Frau gibt sich bei Verkehrskontrolle in Bangkok als Polizistin aus und scheitert an Datenbankprüfung

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Eine Verkehrskontrolle in Bangkok eskalierte, nachdem eine Motorradfahrerin auf einem Gehweg behauptet haben soll, Polizistin zu sein, ihre Angaben jedoch nicht in der nationalen Datenbank bestätigt werden konnten.

BANGKOK, Thailand – Eine Verkehrskontrolle in Bangkok sorgte für Aufsehen, nachdem eine Frau, die mit einem Motorrad auf einem Gehweg unterwegs war, angeblich versucht hatte, einer Strafe zu entgehen, indem sie sich als Polizeibeamtin ausgab.

Laut Berichten wurde die Frau auf einem roten Honda-Motorrad auf einem Fußweg nahe einer Kreuzung angehalten. Während der Kontrolle behauptete sie, bei einer Ermittlungseinheit der Polizei tätig zu sein und auf ihre offiziellen Dokumente zu warten.



Als die Beamten jedoch ihren Dienstausweis verlangten, erklärte sie, dieser befinde sich noch in Bearbeitung. Zudem räumte sie ein, keinen Führerschein zu besitzen. Trotz mehrfacher Nachfragen beharrte sie darauf, Polizistin zu sein.

Die Beamten überprüften daraufhin ihre Angaben über die Datenbank der Royal Thai Police. Dabei konnte keine Beschäftigung der Frau bei der Polizei festgestellt werden.

Als sie mit dem Ergebnis konfrontiert wurde, soll sie die Beamten aufgefordert haben, ihren Namen online zu suchen und auf ein angebliches Ernennungsschreiben verwiesen haben. Weitere Fragen zu ihrer Dienststellung und ihrem Rang konnte sie jedoch nicht schlüssig beantworten.

Die Beamten wiesen sie schließlich darauf hin, dass die Vortäuschung einer Tätigkeit als Staatsbedienstete neben dem Verkehrsverstoß weitere strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen könnte. Ob zusätzliche rechtliche Schritte eingeleitet werden, wurde bislang nicht bekannt gegeben.