
PATTAYA, Thailand – Die Ford Motor Company Thailand hat eine strategische Ausweitung ihrer Investitionen in Thailand bekannt gegeben. Mit der Übernahme des ehemaligen Fahrzeugmontagewerks von Suzuki in der Provinz Rayong stärkt der Automobilhersteller seine industrielle Basis und unterstützt seine langfristigen Wachstumspläne im Königreich.
Die neu erworbene Anlage liegt direkt neben Ford Thailand Manufacturing (FTM) und ermöglicht dadurch eine engere operative Verzahnung sowie höhere Effizienz. Die Entscheidung fällt in ein besonderes Jahr für Ford, das seit 30 Jahren in Thailand aktiv ist, und unterstreicht das anhaltende Vertrauen des Unternehmens in den thailändischen Automobilsektor. In den vergangenen drei Jahrzehnten hat Ford mehr als 133 Milliarden Baht – rund 3,9 Milliarden US-Dollar – in Thailand investiert.
Derzeit bilden FTM und AutoAlliance Thailand (AAT) das Rückgrat des regionalen Produktionsnetzwerks von Ford. In beiden Werken werden unter anderem der Ford Ranger und der Ford Everest für den Inlandsmarkt sowie für den Export gefertigt. Die gemeinsame Jahreskapazität liegt bei über 270.000 Fahrzeugen, von denen rund 90 Prozent exportiert werden.
Das Werk in Rayong erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 412,5 Rai (etwa 66 Hektar) und verfügt über 65.000 Quadratmeter Produktionsgebäude, die 2012 errichtet wurden. Die Lage in einer Freihandelszone und die unmittelbare Nähe zum FTM-Werk bieten Ford zusätzliche Effizienz, Flexibilität und Skalierbarkeit und eröffnen Möglichkeiten für künftige Produktionen in mehreren Fahrzeugsegmenten.

Andre Cavallaro, Director of Operations der International Markets Group von Ford, erklärte, die Übernahme unterstreiche die zentrale Rolle Thailands im globalen Produktionsnetzwerk des Unternehmens und stärke die Fähigkeit, die Nachfrage von Kunden in Thailand und der gesamten Region zu bedienen.
Rattakarn Jutasen, Managing Director von Ford Thailand, betonte, die Investition sei ein klares Bekenntnis zur langfristigen Präsenz von Ford im Land und bestätige Thailands Bedeutung als strategischer Produktions- und Exportstandort in Südostasien.
Der Abschluss der Transaktion wird in den kommenden Monaten erwartet. Anschließend will Ford konkrete Pläne zur schrittweisen Integration der neuen Anlage in die bestehende Produktionsstruktur prüfen, um eine nachhaltige und systematische Weiterentwicklung der Fertigung zu gewährleisten.










