Über 500 kg „Geisternetze“ vor den Similan-Inseln entfernt – Schutz für Meereslebewesen

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Ranger des Similan Islands Nationalparks bergen ein großes verlassenes Fischernetz in der Nähe von Ko Payang während einer Marine-Patrouille und verhindern so weitere Schäden an Korallenriffen und Meereslebewesen durch Geisternetze.

PHANG NGA, Thailand – Im Gebiet des Mu Ko Similan National Park haben Behörden ein mehr als 500 Kilogramm schweres verlassenes Fischernetz aus dem Meer geborgen. Das Netz wurde in der Nähe der Insel Ko Payang entdeckt und konnte erfolgreich entfernt werden.

Der Fund wurde während einer sogenannten Marine Smart Patrol im östlichen Bereich der Insel gemacht. Ranger der Schutzeinheit SL.1 von Ko Miang führten die Bergungsaktion durch und konnten das Netz sicher aus dem Wasser holen, um weitere Schäden an der Meeresumwelt zu verhindern.



Die Behörden stuften das Netz als sogenanntes „Geisternetz“ ein – verlorengegangene oder zurückgelassene Fischereiausrüstung, die weiterhin im Wasser treibend Meerestiere fängt. Solche Netze stellen eine erhebliche Gefahr für Korallenriffe dar und können Meerestiere wie Schildkröten und Fische tödlich verletzen.

Nach Angaben der Verantwortlichen ist eine schnelle Entfernung solcher Ausrüstung entscheidend, da sie über lange Zeit hinweg unkontrolliert Schaden anrichten kann. Die Maßnahme ist Teil laufender Bemühungen zum Schutz der Meeresökosysteme und zur Erhaltung der biologischen Vielfalt in der Region. (NNT)