EEC-Gebiete nähern sich 24-Stunden-Alkoholverkauf – nach 90-Tage-Test keine Zunahme von Unfällen festgestellt

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Behörden prüfen Pläne für einen 24-Stunden-Alkoholverkauf in ausgewählten EEC-Zonen. Besonders Pattaya könnte von einer möglichen Umsetzung stark betroffen sein.

PATTAYA, Thailand – Das thailändische Komitee zur Alkoholkontrolle hat grundsätzlich einem Vorschlag zugestimmt, der den 24-Stunden-Verkauf alkoholischer Getränke in ausgewiesenen Zonen des Eastern Economic Corridor ermöglichen soll. Grundlage ist eine 90-tägige Testphase, in der nach Lockerung der Verkaufszeiten keine Zunahme von Verkehrsunfällen festgestellt wurde.

Die Sitzung wurde von Gesundheitsminister Pattana Prompat im Gesundheitsministerium geleitet. Dabei wurde die erste dreimonatige Phase ausgewertet, nachdem die Regierung den Alkoholverkauf zeitweise auch zwischen 14:00 und 17:00 Uhr erlaubt hatte.



Laut Montien Kanasawat zeigten die Unfallstatistiken zwischen Dezember 2025 und März 2026 keine Erhöhung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, selbst während der verlängerten Verkaufszeiten zwischen 14:00 und 20:00 Uhr.

Der Ausschuss einigte sich darauf, dass die EEC-Behörden künftig bestimmten Zonen den durchgehenden Alkoholverkauf erlauben können. Der Vorschlag betrifft zwei Kategorien: Veranstaltungs- und Ausstellungsbereiche sowie Restaurants innerhalb der EEC.

Gleichzeitig wurde betont, dass alle bestehenden Gesetze und Vorschriften zum Alkoholverkauf weiterhin vollständig gelten. Die Maßnahme ist noch nicht in Kraft und muss mehrere rechtliche Schritte durchlaufen, darunter öffentliche Anhörungen, offizielle Bekanntmachungen sowie die Veröffentlichung im Amtsblatt. Der gesamte Prozess soll etwa 60 Tage dauern und bis Ende Mai abgeschlossen sein.


Die Behörden werden zunächst festlegen, welche Gebiete in die Regelung aufgenommen werden, insbesondere basierend auf ihrem Potenzial zur Investitionsförderung und wirtschaftlichen Belebung. Besonders betroffen könnten tourismusorientierte Regionen innerhalb der EEC sein, darunter Pattaya, wo Wirtschaftsvertreter seit langem eine Liberalisierung der Verkaufszeiten fordern, um Nachtleben, Gastronomie, Veranstaltungen und internationalen Tourismus zu stärken.