Thailand will Frist für Arbeitserlaubnisse von über 300.000 Migranten verlängern

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Migranten aus Laos, Myanmar und Vietnam stehen für arbeitsbezogene Verfahren an, nachdem das zuständige Komitee eine Fristverlängerung zur Sicherung der Arbeitskräftestabilität unter Leitung von Arbeitsministerin Treenuch Thienthong genehmigt hat.

PATTAYA, Thailand – Das Komitee für die Politik zur Verwaltung ausländischer Arbeitskräfte hat eine Fristverlängerung für Migranten aus Laos, Myanmar und Vietnam genehmigt, um Anforderungen für Arbeitserlaubnisse zu erfüllen. Die Maßnahme betrifft mehr als 300.000 Personen und wird dem Kabinett zur endgültigen Genehmigung vorgelegt, um Arbeitsmarktstörungen zu verhindern und die Produktionsstabilität zu sichern.



Die Verlängerung umfasst die Einreichung von Krankenversicherungsunterlagen und medizinischen Untersuchungsergebnissen sowie die Zahlung der Gebühr von 900 Baht für die Arbeitserlaubnis. Die ursprüngliche Frist vom 24. Februar 2026 wurde auf den 31. März 2026 verschoben, wodurch berechtigte Arbeitnehmer zusätzliche Zeit erhalten, um die Vorgaben zu erfüllen und im legalen Beschäftigungssystem zu verbleiben.

Den bei der Sitzung vorgelegten Daten zufolge haben 375.038 Arbeitnehmer von insgesamt 890.786 die erforderlichen Verfahren noch nicht abgeschlossen. Ohne die Fristverlängerung könnten viele ihren Status verlieren, was die legale Beschäftigung durch Arbeitgeber einschränken und das Risiko von Arbeitskräftemangel in wichtigen Branchen erhöhen würde.

Arbeitsministerin Treenuch Thienthong hat das Department of Employment angewiesen, zügig eine ministerielle Bekanntmachung auszuarbeiten, die den betroffenen Arbeitnehmern gemäß dem früheren Kabinettsbeschluss eine Sondergenehmigung erteilt. Das Ministerium wird die Entscheidung des Komitees an das Kabinett weiterleiten, um Kontinuität auf dem Arbeitsmarkt sicherzustellen und mögliche wirtschaftliche Auswirkungen zu begrenzen. (NNT)