
PATTAYA, Thailand – Die thailändische Wetterbehörde hat ihre dritte Warnmeldung herausgegeben und vor weitreichenden Sommerstürmen gewarnt, die zwischen dem 24. und 25. April große Teile des Landes betreffen sollen. Instabile Wetterbedingungen könnten sich dabei auch auf Küstenregionen und Tourismuszentren wie Pattaya ausweiten.
Nach Angaben des Thai Meteorological Department werden Gewitter, starke Winde, örtlicher Hagel, heftige Regenfälle sowie Blitzschläge erwartet. Ursache ist ein Hochdrucksystem aus China, das sich über Nordostthailand und das South China Sea ausbreitet und dort auf die anhaltend heißen bis sehr heißen Luftmassen trifft.
Die Sturmaktivität soll zunächst im Norden und Nordosten beginnen und sich anschließend auf Zentralthailand, einschließlich Bangkok und angrenzende Provinzen, ausweiten, bevor auch die östliche Region erreicht wird – darunter Pattaya und umliegende Küstengebiete.
Für Pattaya besteht insbesondere die Gefahr plötzlicher Nachmittagsregen, starker Windböen und kurzer, aber intensiver Gewitter, die Freizeitaktivitäten im Freien, Strandbedingungen und die Sicht im Straßenverkehr während der Haupttourismuszeiten beeinträchtigen können.
Die Behörden rufen Einwohner und Touristen dazu auf, während Unwettern offene Flächen zu meiden und sich von großen Bäumen, instabilen Bauwerken sowie Werbetafeln fernzuhalten. Zudem wird zur Vorsicht bei Reisen unter schnell wechselnden Wetterbedingungen geraten.
Auch lokale Unternehmen in Küstengebieten wurden aufgefordert, Außenmöbel zu sichern und sich auf mögliche kurzfristige Störungen vorzubereiten – insbesondere in Strandnähe, wo sich starke Winde rasch entwickeln können.
Landwirte in den umliegenden Provinzen wurden gewarnt, ihre Kulturen zu sichern und Nutztiere vor möglichen Schäden zu schützen. Die Bevölkerung wird zudem gebeten, Wetterupdates aufmerksam zu verfolgen, da sich die Lage in den kommenden Tagen schnell ändern kann.
Trotz der Hitzewelle zu Beginn der Woche erklären Meteorologen, dass das Aufeinandertreffen heißer und kühler Luftmassen instabile Wetterlagen entlang der Ostküste begünstigt und insbesondere am späten Nachmittag und Abend Gewitter wahrscheinlicher macht.













