Thailand prüft Sicherheits- und Wirtschaftsfolgen bei neuer Visaregelung nach Ländern

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Das thailändische Kabinett hat beschlossen, den bisher für Reisende aus mehr als 90 Ländern geltenden visafreien Aufenthalt von 60 Tagen zu beenden. Die neuen Einreisebestimmungen sollen künftig je nach Staatsangehörigkeit unterschiedlich ausfallen.

PATTAYA, Thailand – Das thailändische Kabinett hat beschlossen, die bisherige visafreie Aufenthaltsdauer von 60 Tagen für Staatsangehörige aus mehr als 90 Ländern aufzuheben.

Wichtige Punkte der neuen Regelung:

  • Die Visabedingungen sollen wieder auf die ursprünglichen bilateralen Abkommen mit den jeweiligen Ländern zurückgeführt werden. Dadurch werden die Einreisebestimmungen künftig je nach Staatsangehörigkeit unterschiedlich ausfallen.
  • Das Visa Policy Committee wird die Details für jedes einzelne Land prüfen, bevor die neuen Bedingungen offiziell bekanntgegeben werden.
  • Hauptgründe für die Änderung sind eine strengere Sicherheitskontrolle an den Grenzen sowie die Verringerung von Visamissbrauch und Aufenthaltsüberschreitungen.



Tourismusminister Surasak Phancharoenworakul erklärte, dass bei der Festlegung der neuen Kriterien sowohl Sicherheitsaspekte als auch wirtschaftliche Auswirkungen berücksichtigt werden.

Reisenden wird empfohlen, die aktuellen Visabestimmungen für ihre jeweilige Staatsangehörigkeit vor der Buchung einer Thailandreise sorgfältig zu überprüfen. Weitere Einzelheiten werden erwartet, sobald das Komitee die länderspezifischen Regelungen abgeschlossen hat.