Thailand in Alarmbereitschaft: Monsunregen bedroht 15 Provinzen mit Überschwemmungen

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ONWR-Generalsekretär Chayan Muangsong warnt, dass in mehreren Provinzen innerhalb von zwölf Stunden mehr als 100 Millimeter Regen fallen könnten, und ruft die Bewohner gefährdeter Gebiete zu besonderer Wachsamkeit auf.

PATTAYA, Thailand – Das thailändische Amt für nationale Wasserressourcen (ONWR) hat Bewohner in 15 Provinzen vor der Gefahr von Starkregen, Sturzfluten und Oberflächenabfluss zwischen dem 31. Mai und dem 1. Juni gewarnt. Ursache sind ein kräftiger Südwestmonsun sowie eine Monsunrinne, die weiterhin weite Teile des Landes beeinflussen.

Chayan Muangsong, Generalsekretär des ONWR, erklärte, dass die jüngsten Analysen der Behörde darauf hindeuten, dass in mehreren Regionen innerhalb von zwölf Stunden mehr als 100 Millimeter Niederschlag fallen könnten.



Die Warnung basiert auf der fortlaufenden Beobachtung der Wetterlage. Ein relativ starker Südwestmonsun über der Andamanensee, Thailand und dem Golf von Thailand wirkt derzeit zusammen mit einer Monsunrinne, die sich über den Norden des Landes erstreckt.

Nach Angaben des ONWR sollten folgende Provinzen besonders aufmerksam beobachtet werden:

Nordthailand: Mae Hong Son, Chiang Mai und Tak.
Ostthailand: Rayong, Chanthaburi und Trat.
Westthailand: Kanchanaburi, Ratchaburi, Phetchaburi und Prachuap Khiri Khan.
Südthailand: Chumphon, Ranong, Phang Nga, Phuket und Krabi.


Die Behörden warnten, dass insbesondere tiefer gelegene Gebiete, städtische Regionen mit unzureichender Entwässerung sowie bekannte Überschwemmungs- und Hangabflusszonen gefährdet sind, falls die starken Niederschläge anhalten.

Das ONWR riet den Einwohnern der betroffenen Provinzen, Wetterberichte aufmerksam zu verfolgen und auf rasch wechselnde Bedingungen vorbereitet zu sein. Gleichzeitig wurden lokale Behörden angewiesen, Entwässerungssysteme, Notfallausrüstung, Maschinen und Einsatzpläne bereitzustellen, um bei möglichen Überschwemmungen schnell reagieren zu können.



Besondere Aufmerksamkeit gilt der Inselprovinz Phuket. Aufgrund geografischer Gegebenheiten und begrenzter Kapazitäten zur Aufnahme großer Wassermengen besteht dort ein erhöhtes Überschwemmungsrisiko. Nach Angaben der Behörden könnten anhaltende starke Regenfälle in tiefliegenden Gebieten zu Überschwemmungen führen, den Verkehr beeinträchtigen und den Alltag der Bevölkerung erheblich stören.

Das ONWR erklärte, die Niederschlagsmengen und Wasserstände im ganzen Land weiterhin genau zu überwachen und gemeinsam mit anderen Behörden auf mögliche Notfälle zu reagieren.