
PATTAYA, Thailand – Die Tourism Authority of Thailand (TAT) hat ihr Tourism Crisis Monitoring Center aktiviert, um die zunehmenden Spannungen im Nahen Osten genau zu beobachten. Das Zentrum bündelt globale Tourismusdaten, bewertet wirtschaftliche Auswirkungen und koordiniert Soforthilfe für Reisende, die von Flugstreichungen betroffen sind.
TAT-Gouverneurin Thapanee Kiatphaibool erklärte, dass die Auslandsbüros in Echtzeit berichten, nachdem mehrere Länder im Nahen Osten ihren Luftraum geschlossen haben. Das Krisenzentrum hat zwei zentrale Reaktionspläne entwickelt: kurzfristiges Kommunikationsmanagement sowie eine mittelfristige Markterholungsstrategie. Ziel ist es, Touristen zu schützen und eine schnelle Erholung der Branche zu unterstützen, sobald sich die Lage stabilisiert.
Ersten Einschätzungen zufolge wurden 59 Flüge zwischen Thailand und dem Nahen Osten an wichtigen Drehkreuzen gestrichen, darunter Suvarnabhumi, Don Mueang, Chiang Mai, Phuket und Krabi. Betroffen sind unter anderem die Fluggesellschaften Emirates, Qatar Airways, Etihad, Gulf Air und El Al. Die Störungen fallen in die Ramadan-Zeit, in der die Reisetätigkeit aus dem Nahen Osten traditionell ohnehin etwas nachlässt.
Zur Unterstützung der Passagiere koordiniert die TAT eng mit Flughafenbehörden und der Touristenpolizei. Am Suvarnabhumi Airport wurden zusätzliche Mitarbeiter eingesetzt, Hilfeschalter eingerichtet sowie kostenloses Trinkwasser und Ruhebereiche bereitgestellt. Die meisten Fluggesellschaften haben alternative Unterkünfte für ihre Passagiere organisiert, wodurch die Zahl gestrandeter Reisender in den Terminals begrenzt blieb.
Zudem hat die TAT ihre Inlandsbüros angewiesen, betroffene Touristen zu unterstützen, und bereitet Marketingmaßnahmen für alternative wachstumsstarke Märkte vor, um den vorübergehenden Rückgang von Ankünften aus dem Nahen Osten auszugleichen. (NNT)









