
PATTAYA, Thailand – Drei britische Staatsbürger sind nach ihrer Festnahme im Zusammenhang mit einem maskierten Wohnhauseinbruch, bei dem mehr als 2 Millionen Baht aus einem Safe entwendet wurden, vom Provinzgericht Pattaya in Untersuchungshaft genommen worden. Der Vorfall ereignete sich am 26. Februar in Chokchai Village 9 in Nongprue, Ost-Pattaya.
Am 2. März führten Ermittler der Polizeistation Nongprue die Verdächtigen zur ersten Haftanhörung vor. Den drei Männern — Palmer (20), Christopher (38) und Taihul (32) — wird gemeinschaftlicher Raub vorgeworfen. Palmer wurde am Einwanderungskontrollpunkt Padang Besar im Bezirk Sadao (Provinz Songkhla) festgenommen. Christopher ging am internationalen Flughafen Don Mueang in Bangkok ins Netz, während Taihul in einem Hotel im Bezirk Prakhon Chai (Provinz Buriram) verhaftet wurde.
Bei Vernehmungen am 1. März bestritten alle drei die Vorwürfe und sollen widersprüchliche Aussagen gemacht haben. Einer der Männer habe sich laut Polizei auffällig verhalten und behauptet, psychisch instabil zu sein. Dennoch zeigen sich die Ermittler zuversichtlich hinsichtlich der Beweislage. Sie verweisen unter anderem auf Verbindungen zu einem Apartment im Gebiet Jomtien, wo das gestohlene Geld angeblich aufgeteilt wurde, sowie auf rekonstruierte Fluchtrouten.
Die Behörden haben DNA-Proben der Verdächtigen genommen, um sie mit am Tatort gesicherten Fingerabdrücken abzugleichen. Diese Spuren wurden von der forensischen Abteilung 2 der Polizei von Chonburi ausgewertet.
Beim Abführen aus der Gewahrsamszelle wirkten die drei Männer entspannt. Sie scherzten mit Reportern und fragten: „How are you?“ Zudem beteuerten sie: „We are not mafia.“ Berichten zufolge baten sie auch um Zigaretten, bevor sie in ein Polizeifahrzeug gesetzt und zum Gericht gebracht wurden.
Ein vierter Verdächtiger, beschrieben als weißer britischer Mann, befindet sich weiterhin in Gewahrsam. Die Ermittler prüfen derzeit seine mögliche Beteiligung, bevor weitere rechtliche Schritte eingeleitet werden.









