Südkoreanischer Kredithaien-Boss in Thailand festgenommen – Polizei verschärft Kontrolle über ausländische Flüchtige

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Beamte der CPPD nehmen einen südkoreanischen Verdächtigen im Zusammenhang mit einem illegalen Kreditsyndikat fest, während die Behörden die Überwachung ausländischer Staatsangehöriger in Thailand, einschließlich Pattaya, verschärfen, um transnationale Finanzverbrechen zu verhindern.

PATTAYA, Thailand – Die thailändische Polizei hat einen 65-jährigen Südkoreaner festgenommen, der beschuldigt wird, ein illegales Kreditsyndikat geleitet zu haben, das angeblich mehr als 9.000 Arbeitnehmer ausbeutete und Schäden von über 355 Millionen Baht verursachte. Behörden betonen, dass ausländische Verdächtige zunehmend in wichtigen Expat-Hotspots wie Pattaya überwacht werden.

Die Festnahme erfolgte durch die Consumer Protection Police Division (CPPD). Der Verdächtige, Herr Tae Won Bae, wurde am Donnerstag in einer Koreanisch-Sprachschule in Khlong Luang, Pathum Thani, aufgegriffen.

Die Polizei erklärte, dass gegen den Mann ein südkoreanischer Haftbefehl wegen Verstößen gegen Finanzregistrierungs- und Verbraucherschutzgesetze vorliegt, nachdem er mutmaßlich ein illegales Kreditnetzwerk für Migranten betrieben haben soll.

Ermittler berichten, dass die Gruppe extrem hohe Zinssätze von bis zu 154 % pro Jahr verlangt habe. Die Zahl der Opfer soll über 9.000 Personen betragen, die Gesamtschäden auf mehr als 355 Millionen Baht geschätzt werden. Das Syndikat war zuvor in Südkorea zerschlagen worden, wobei sechs Mitglieder festgenommen wurden. Der mutmaßliche Drahtzieher floh jedoch und nahm angeblich in Thailand Zuflucht, während er die Operationen über seinen Sohn aus dem Ausland weiterleitete.



Die südkoreanische Polizei in Busan koordinierte mit Interpol die Ausstellung einer Red Notice, was thailändische Behörden dazu brachte, den Verdächtigen nach einem Informationsaustausch zwischen beiden Ländern zu überwachen und festzunehmen.

Behörden betonten, dass der Fall die verstärkte internationale Zusammenarbeit widerspiegelt und Thailands Bemühungen zeigt, das Land nicht zu einem sicheren Hafen für transnationale Kriminelle werden zu lassen.

Zudem wurde die Überwachung ausländischer Verdächtiger in touristischen und langfristigen Expat-Gebieten wie Pattaya verschärft, wo die Polizei Finanzverbrechen und illegale Geschäftsaktivitäten intensiver kontrolliert.

Der Verdächtige soll gestanden haben, die im Haftbefehl genannte Person zu sein. Die Einwanderungsbehörden haben seine Aufenthaltserlaubnis in Thailand widerrufen, und seine Auslieferung nach Südkorea zur Strafverfolgung wird vorbereitet.

Die Polizei erklärte, dass die Operation die enge Koordination zwischen thailändischen und internationalen Strafverfolgungsbehörden bei der Fahndung nach hochrangigen Flüchtigen unterstreicht.