
PATTAYA, Thailand – Das thailändische Wetteramt, die Thai Meteorological Department (TMD), hat eine Unwetterwarnung für weite Teile Thailands für den Zeitraum vom 29. Mai bis 1. Juni herausgegeben. Ursache ist ein sich verstärkender Südwestmonsun über der Andamanensee, Thailand und dem Golf von Thailand.
Nach Angaben der Meteorologen werden in zahlreichen Regionen starke bis sehr starke Niederschläge erwartet. Dadurch steigt das Risiko von Sturzfluten, Abflussmassen aus Berggebieten sowie örtlichen Überschwemmungen in Städten infolge anhaltender Regenfälle. Die Behörden fordern insbesondere Bewohner in gefährdeten Gebieten entlang von Wasserläufen und in tiefer gelegenen Regionen auf, aufmerksam zu bleiben.
Auch die Bedingungen auf See werden sich deutlich verschlechtern. Für die nördliche Andamanensee werden Wellenhöhen von zwei bis drei Metern vorhergesagt, die während Gewittern auf über drei Meter ansteigen können. In der südlichen Andamanensee sowie im oberen Golf von Thailand werden Wellen von etwa ein bis zwei Metern erwartet, mit höheren Wellen während Gewittern. Kleine Boote in der nördlichen Andamanensee wurden aufgefordert, im Hafen zu bleiben.
Für beliebte Küstenziele wie Pattaya werden zeitweise heftige Regenfälle und raue Seebedingungen erwartet. Dies könnte den maritimen Tourismus, Fährverbindungen und Strandaktivitäten beeinträchtigen. Auch Verbindungen zu nahegelegenen Inseln, darunter die Strecke zwischen Pattaya und Koh Larn, könnten abhängig von Seegang und Sichtverhältnissen vorübergehend gestört werden.
Obwohl die Niederschläge zeitweise auftreten können, warnen Meteorologen davor, dass die über mehrere Tage angesammelten Regenmengen das Überschwemmungsrisiko sowohl in städtischen als auch in ländlichen Gebieten im Osten Thailands erhöhen könnten.
Anwohner und Touristen werden gebeten, Wetterwarnungen aufmerksam zu verfolgen, riskante Aktivitäten an der Küste während Unwettern zu vermeiden und bei Reisen während starker Regenfälle besondere Vorsicht walten zu lassen.













