Sieben Flugzeuge im Einsatz – Thailand verstärkt Regenmacher-Missionen gegen Waldbrände und Smog im Norden

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Regenmacher-Flugzeuge im Einsatz über Nordthailand, während Behörden sieben Maschinen für intensive Wolkenimpfungsmissionen einsetzen, um Rauch und Smog durch Waldbrände zu reduzieren.

PATTAYA, Thailand – Das thailändische Amt für künstliche Regenherstellung und Agrarflug hat seine Einsätze deutlich ausgeweitet und insgesamt sieben Flugzeuge mobilisiert, um Waldbrände, Smog und Feinstaubbelastung in Nordthailand zu bekämpfen. Dies bestätigten die Behörden am 5. April.

Das Innenministerium erklärte, dass die verstärkte Luftunterstützung darauf abzielt, die sich verschlechternden Umweltbedingungen in mehreren nördlichen Provinzen zu lindern, wo anhaltende Waldbrände und saisonaler Smog die Luftqualität stark beeinträchtigen.

Nach Angaben der Behörden wurde die Flotte kürzlich von fünf auf sieben Flugzeuge erweitert, wodurch die Einsätze intensiviert werden konnten. Allein am Vortag wurden 12 Flüge durchgeführt, wobei künftig täglich etwa 15 bis 20 Einsätze geplant sind.

In einigen Gebieten, darunter dem Bezirk Omkoi in Chiang Mai, haben Niederschläge bereits zu einer gewissen Entlastung geführt. Dennoch betonten die Verantwortlichen, dass trockene Luftverhältnisse und Temperaturinversionen die Wirksamkeit der Maßnahmen weiterhin einschränken.

Piloten setzen zudem spezielle Techniken wie Trockeneis und kühlende Sprühverfahren ein, um die Temperatur in der Atmosphäre zu senken und die Wolkenbildung zu fördern. Dadurch sollen Schadstoffe besser verteilt und reduziert werden.



Das Innenministerium teilte weiter mit, dass die Regenmacher-Einsätze in enger Zusammenarbeit mit Katastrophenschutzbehörden, lokalen Verwaltungen sowie Forst- und Nationalparkbehörden erfolgen. Parallel dazu sind auch Bodeneinsatzkräfte und freiwillige Helfer im Einsatz.

Die Behörden betonten zudem, dass Verstöße gegen die bestehenden Waldzugangsverbote strikt geahndet werden. Diese gelten derzeit in 17 nördlichen Provinzen bis zum 30. April. Gleichzeitig werden Informationskampagnen über lokale Medien, Radiosender und Gemeinschaftssysteme verstärkt, um die Bevölkerung für die Problematik zu sensibilisieren und zur Mithilfe aufzurufen.