
PHUKET, Thailand – Behörden am Patong Beach haben keine Hinweise darauf gefunden, dass Kokosnüsse für 150 Baht verkauft werden. Zuvor hatte ein virales Social-Media-Video Sorgen über überhöhte Preise und mögliche negative Auswirkungen auf das Tourismusimage Thailands ausgelöst.
Der Vorfall begann, nachdem ein ausländischer Tourist auf TikTok ein Video veröffentlichte, in dem er behauptete, eine Kokosnuss für 150 Baht am beliebten Strand gekauft zu haben. Er verglich diesen Preis mit etwa 25 Baht in seinem Heimatland. Der Clip verbreitete sich schnell und führte online zu Kritik und Diskussionen über mögliche Preisüberhöhungen.
Als Reaktion darauf entsandte das Handelsamt der Provinz Phuket unter Leitung von Provinzhandelschef Woranit Apiratchirawong gemeinsam mit der Stadtverwaltung Patong Inspektionsteams in das Gebiet.
Keine Hinweise auf 150-Baht-Preise
Die Behörden berichteten, dass die meisten Händler ihre Preise klar sichtbar auszeichnen. Übliche Preise für Kokosnüsse seien:
etwa 100 Baht direkt am Strand
etwa 50 bis 80 Baht in Geschäften etwas weiter im Inland
Laut Behörden spiegeln diese Preise die tatsächlichen Kosten wider, da Händler Kokosnüsse für etwa 30 bis 40 Baht einkaufen – abhängig von Transport und saisonalen Schwankungen.
Zusätzliche Kosten entstehen durch:
Eis und Kühlung zur Frischhaltung
tägliche Arbeitskosten
Verluste durch Verderb, da Kokosnüsse innerhalb von etwa drei Tagen verkauft werden müssen
Strengere Kontrolle und Zonensystem
Die Behörden erklärten zudem, dass der Verkauf am Strand von Patong über ausgewiesene Zonen geregelt ist, die von Gemeinschaftsunternehmen verwaltet werden. Dennoch könnten in der Vergangenheit vereinzelt nicht registrierte Verkäufer aktiv gewesen sein, was zu unterschiedlichen Preiswahrnehmungen geführt haben könnte.
Künftig sollen verstärkte Kontrollen sicherstellen, dass nur lizenzierte Händler tätig sind und die touristische Reputation der Insel geschützt wird.
Neue Maßnahmen zur Einhaltung der Regeln
Zwischen dem 27. und 30. April plant das Handelsamt der Provinz gemeinsam mit der Stadt Patong Treffen mit lokalen Verkäufern. Dabei sollen die Vorgaben der nationalen Preisregulierung nochmals deutlich gemacht werden. Händler sind verpflichtet, Preise klar auszuzeichnen; Verstöße können zu Strafen führen.
Schutz des Tourismusimages
Die Behörden betonten, dass das virale Video zwar Aufmerksamkeit erzeugt habe, die aktuellen Untersuchungen jedoch zeigen, dass die meisten Betriebe fair und gesetzeskonform arbeiten.













