Pattaya City Hall verteidigt Renovierungsplan für Führungsbüros im Wert von 5,7 Millionen Baht

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Das Rathaus von Pattaya verteidigt laut Stadtschreiber Kiatisak Sriwongchai das umstrittene Renovierungsprojekt im Wert von 5,7 Millionen Baht und betont, dass es sich nicht um eine luxuriöse Aufwertung für den Bürgermeister handelt.

PATTAYA, Thailand – Die Stadtverwaltung von Pattaya hat ein umstrittenes Renovierungsprojekt im Wert von 5,7 Millionen Baht für Führungsbüros und VIP-Empfangsbereiche im Rathaus verteidigt und betont, dass es sich um eine längst notwendige Modernisierung handle und nicht um eine luxuriöse Aufwertung für den Bürgermeister. Am 22. Mai reagierte Pattaya-Stadtschreiber Kiatisak Sriwongchai auf zunehmende öffentliche Kritik an dem Vorhaben.

Kiatisak erklärte, der Vorschlag stamme von Beamten des öffentlichen Dienstes, die für die Verwaltung staatlicher Gebäude zuständig seien, und nicht persönlich vom Bürgermeister von Pattaya. Nach seinen Angaben habe der Bürgermeister während seiner vierjährigen Amtszeit niemals eine Renovierung seines eigenen Büros verlangt.



Stadtvertreter erklärten weiter, dass die Besprechungsräume der Führungsebene, Empfangsbereiche und VIP-Räume im Rathaus seit mehr als 20 Jahren nahezu ohne größere Modernisierung genutzt würden, obwohl Pattaya als internationales Tourismuszentrum regelmäßig ausländische Delegationen und diplomatische Besucher empfange. Nach Angaben der Behörden verfügt der derzeitige VIP-Empfangsbereich lediglich über einen einzigen Raum und werde durchschnittlich zwei- bis dreimal pro Monat für den Empfang ausländischer Delegationen genutzt.

„Pattaya ist wie das Gesicht des Landes“, sagte Kiatisak. „Der Empfang internationaler Gäste ist wichtig, und der Zustand der Einrichtungen spiegelt das Image der Stadt wider.“


Der Renovierungsentwurf wurde von der technischen Abteilung der Stadt ausgearbeitet, bevor er das reguläre staatliche Haushaltsverfahren durchlief und vom Stadtrat Pattayas genehmigt wurde. Auf Kritik am Zeitpunkt des Projekts kurz vor dem Ende der aktuellen Amtszeit antwortete Kiatisak, das Vorhaben sei bewusst so terminiert worden, dass zukünftige Verwaltungen – unabhängig von der politischen Führung – nach den Wahlen sofort von den modernisierten Einrichtungen profitieren könnten.

Er betonte zudem, dass die Summe von 5,7 Millionen Baht lediglich einen vorläufigen Budgetrahmen darstelle. Die endgültigen Kosten könnten niedriger ausfallen, sobald das Projekt in das wettbewerbsorientierte elektronische Ausschreibungsverfahren in Thailand eintrete. Die Stadtverwaltung versicherte, dass sämtliche Phasen des Projekts gemäß den staatlichen Transparenzvorschriften öffentlich überprüfbar bleiben würden.