
PATTAYA, Thailand – Der anhaltende Konflikt im Nahen Osten hat laut Aeronautical Radio of Thailand Ltd. bereits zu mehr als 1.000 Flugstreichungen nach Thailand geführt und beeinträchtigt zunehmend den internationalen Luftverkehr.
Der amtierende Präsident Surachai Nuphrom erklärte, dass insbesondere Flugverbindungen zwischen Europa, dem Nahen Osten und Asien gestört seien. Seit dem 28. Februar 2026 hätten Fluggesellschaften aus dem Nahen Osten über 1.000 Flüge gestrichen, was etwa drei Prozent des gesamten Flugaufkommens entspricht.
Am stärksten betroffen ist der Suvarnabhumi Airport mit mehr als 600 Ausfällen, gefolgt vom Phuket International Airport mit über 400 gestrichenen Flügen. Auch andere wichtige Drehkreuze wie Krabi Airport, Chiang Mai International Airport und Don Mueang International Airport verzeichnen Rückgänge.
Als Ursachen nennt AEROTHAI neben geopolitischer Unsicherheit auch steigende Energiepreise, die die Betriebskosten der Fluggesellschaften erhöhen. Trotz der aktuellen Herausforderungen wird für den thailändischen Luftverkehr weiterhin ein Wachstum erwartet – allerdings deutlich langsamer als ursprünglich prognostiziert. Für 2026 wird ein Anstieg des Flugaufkommens von maximal drei Prozent erwartet, abhängig von der weiteren Entwicklung der Lage.
Die Behörde beobachtet die Situation genau, insbesondere Luftraumsperrungen, Routenanpassungen und globale wirtschaftliche Faktoren. Ziel sei es, flexibel auf Veränderungen zu reagieren und den Flugverkehr weiterhin sicher und effizient zu steuern.
AEROTHAI bekräftigte zudem sein Engagement für eine stabile Luftverkehrsabwicklung im Einklang mit den langfristigen Entwicklungszielen der thailändischen Luftfahrt und zur Sicherung der regionalen Konnektivität.










