
PATTAYA, Thailand – Die Polizei hat einen britischen Staatsbürger festgenommen, der beschuldigt wird, seine thailändische Ehefrau in einer Unterkunft in der Provinz Maha Sarakham erschossen und anschließend über mehrere Provinzen hinweg die Flucht ergriffen zu haben. Der Verdächtige stellte sich nach einer polizeilichen Umzingelung und Verhandlungen in einem Hotel in der Stadt Khon Kaen widerstandslos.
Der tödliche Vorfall wurde am 27. Januar gegen 11.00 Uhr in einer Unterkunft in Ban Nong Hin, Unterbezirk Khok Ko, Bezirk Mueang, Provinz Maha Sarakham gemeldet. Das Opfer wurde als die 44-jährige Phattharee Urapanom identifiziert, die am Tatort nach einem Schusswaffengebrauch tot aufgefunden wurde.
Ersten Ermittlungen zufolge handelt es sich bei dem Verdächtigen um Anthony James, einen britischen Staatsangehörigen und Ehemann des Opfers. Nach Angaben der Polizei war es vor der Tat zu einem Streit zwischen dem Ehepaar gekommen, woraufhin der Mann seine Frau mutmaßlich erschoss und mit der Schusswaffe vom Tatort floh.
Nach dem Vorfall gaben die Behörden eine öffentliche Warnung heraus und forderten die Bevölkerung zu erhöhter Vorsicht auf, da der Verdächtige als bewaffnet galt. Er soll Maha Sarakham in einem weißen viertürigen Isuzu-Pick-up mit Zulassung aus Chonburi verlassen haben.
Auswertungen von Überwachungskameras ergaben später, dass das Fahrzeug in der Nähe des Queen Sirikit Heart Center of the Northeast in Khon Kaen abgestellt wurde. Weitere Aufnahmen zeigten, dass der Verdächtige gegen 14.20 Uhr in der Nähe eines Hotels in Khon Kaen von einem Ford-Fahrzeug aufgenommen wurde, mit dem er in Richtung Stadtzentrum fuhr.
Beamte der Polizei von Khon Kaen City arbeiteten mit anderen Einheiten zusammen und lokalisierten den Mann schließlich in einem Hotel in der Stadt. Das Gelände wurde abgesperrt, und die Polizei nahm Verhandlungen auf, um jede Gefahr für die Öffentlichkeit zu vermeiden.
Nach kurzer, ruhiger Verhandlungsdauer erklärte sich der Verdächtige bereit, sich ohne Widerstand zu ergeben. Er wurde festgenommen und den Ermittlern überstellt, um sich dem weiteren rechtlichen Verfahren zu stellen.
Die Polizei bestätigte, dass die Einwanderungsbehörden sowie weitere zuständige Stellen informiert wurden und entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen weitere Schritte einleiten werden.









