Pattaya zeigt Null-Toleranz gegen Blockierung öffentlicher Flächen nach Einsatz im Marktgebiet

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Pattaya-Beamte räumen am 25. Februar hinter dem Wat Chai Mongkol Markt Gehwege und Straßen frei und verwarnen Händler nach Anwohnerbeschwerden.

PATTAYA, Thailand — Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Pattaya sind am 25. Februar eingeschritten, um hinter dem Wat Chai Mongkol Markt wieder Ordnung herzustellen, nachdem anhaltende Beschwerden von Anwohnern über durch Händler und Privatgegenstände blockierte Straßen und Gehwege eingegangen waren.

Während der Aktion stellten die Beamten fest, dass Tische, Stühle, Obstkörbe, Kleiderständer, Topfpflanzen und andere Gegenstände auf öffentlichem Grund platziert waren, wodurch Fußgänger behindert und Fahrspuren verengt wurden. Die Verantwortlichen ordneten die sofortige Entfernung der Hindernisse an und sprachen Verwarnungen aus. Sie betonten, dass öffentliche Flächen gemeinschaftlich genutzt werden und für alle zugänglich bleiben müssen.



Die Stadt erklärte, Pattaya werde die missbräuchliche Nutzung öffentlichen Raums nicht tolerieren. Wiederholte Verstöße könnten zu Maßnahmen nach den kommunalen Vorschriften führen. Der Einsatz ist Teil einer umfassenderen Initiative zur Verbesserung der Sicherheit, zur Verringerung von Verkehrsstaus und zur Wiederherstellung der Ordnung in stark frequentierten Geschäftsbereichen.

Die Reaktionen der Öffentlichkeit folgten schnell und zahlreich und machten deutlich, wie verbreitet das Problem in Pattaya inzwischen ist. Anwohner fragten, wo sie Fotos und Meldungen zu Verstößen einreichen können, und berichteten, dass Restaurants häufig Tische und Stühle auf öffentliche Straßen stellen, Händler Gehwege besetzen und Geschäfte ihre Waren in Fahrspuren ausdehnen. Einige wiesen darauf hin, dass besonders morgens Obstkörbe und Kleiderständer auf die Straße ragen, während andere beklagten, dass bestimmte Märkte und Sois offenbar von Kontrollen verschont bleiben.


Mehrere Bewohner berichteten, dass illegal abgestellte Verkaufsanhänger den ganzen Tag stehen bleiben und Fahrzeuge zwingen, sich knapp aneinander vorbeizuquetschen, was beinahe zu Kollisionen führe. Andere schilderten Situationen, in denen Fußgängern überhaupt kein Gehweg mehr bleibe und sie auf die Fahrbahn ausweichen müssten. Auch Autofahrer äußerten Frust darüber, dass ihnen das Parken auf öffentlichen Straßen von Händlern verwehrt werde, die die Flächen für ihre Geschäfte beanspruchen.

Bedenken wurden auch über Orte außerhalb des Marktgebiets geäußert, darunter Wohn-Sois, in denen Pflanzen, Waren und Fahrzeuge enge Zufahrten blockieren, sowie Hauptverkehrsachsen wie Second Road und Strand-Sois. Viele fragten, wie lange die Kontrollen anhalten würden, und wiesen darauf hin, dass die Hindernisse oft zurückkehren, sobald die Beamten abgezogen sind.

Trotz Skepsis gab es breite öffentliche Unterstützung für das Vorgehen. Bewohner forderten die Behörden auf, tägliche Kontrollen fortzusetzen und die Regeln in allen Stadtteilen gleichermaßen durchzusetzen. Einige regten zudem einen langfristigen Ansatz an, der sauberere Ladenfronten, bessere Abfallentsorgung, fußgängerfreundliche Straßen und gepflegte Grünflächen fördert, um die Lebensqualität und das internationale Image Pattayas zu verbessern.

Die Stadtverwaltung nahm das Feedback zur Kenntnis und bekräftigte, dass die Kontrollen fortgesetzt werden. Ordnung, Sicherheit und fairer Zugang zum öffentlichen Raum seien entscheidend, während Pattaya die Lebensqualität für Einwohner und Besucher weiter verbessern wolle.