
PATTAYA, Thailand – Eine Schlägerei zwischen ausländischen Touristen in den frühen Morgenstunden in Pattayas Soi Buakhao hat einen US-amerikanischen Mann bewusstlos auf der Fahrbahn zurückgelassen und erneut Sorgen über alkoholbedingte Gewalt in den Nachtvierteln der Stadt ausgelöst.
Die Polizei wurde am 25. Januar gegen 4.30 Uhr alarmiert, nachdem es Berichte über eine körperliche Auseinandersetzung mit Verletzten gegeben hatte. Beamte der Pattaya City Police rückten gemeinsam mit Rettungskräften der Sawang-Boriboon-Stiftung zum Einsatzort aus.
Vor Ort fanden die Einsatzkräfte eine Gruppe ausländischer Touristen vor, die sich nach der Auseinandersetzung versammelt hatte. Ein von einem Augenzeugen aufgenommenes Video zeigt, wie ein männlicher Tourist in einem schwarzen Shirt einem US-amerikanischen Touristen in einem roten Shirt einen heftigen Tritt gegen den Kopf versetzt. Das Opfer brach daraufhin zusammen und verlor das Bewusstsein.
Rettungskräfte bestätigten, dass es sich bei dem Verletzten um einen US-Staatsbürger handelt. Er wurde bewusstlos mit Schwellungen an beiden Augen sowie deutlichen Gesichtsverletzungen aufgefunden. Nach der Erstversorgung am Unfallort wurde er zur dringenden medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei nahm drei britische Staatsangehörige fest, die im Verdacht stehen, an dem Angriff beteiligt gewesen zu sein, und brachte sie zur Vernehmung auf die Polizeiwache Pattaya City. Beide Seiten erklärten gegenüber den Ermittlern, der Vorfall habe mit einem verbalen Streit und einem Missverständnis begonnen, das schließlich in Gewalt eskalierte.
Laut einem Zeugen, der den Vorfall beobachtete und filmte, hatte die Gruppe kurz zuvor eine Bierbar verlassen. Der Streit setzte sich vor einem nahegelegenen Hotel fort, wo der Mann im schwarzen Shirt dem amerikanischen Touristen ins Gesicht getreten haben soll, was das Chaos auslöste.
Später vermittelte ein Polizeioffizier auf der Wache zwischen den Beteiligten. Beide Seiten übernahmen Verantwortung und erklärten sich bereit, den Konflikt im Rahmen der Ermittlungen beizulegen. Sie setzten sich zusammen und einigten sich auf eine gütliche Lösung.
Die Polizei verhängte gegen alle Beteiligten Geldstrafen in Höhe von jeweils 1.000 Baht wegen Raufhandels an einem öffentlichen Ort und ließ sie anschließend wieder frei. Zugleich warnten die Behörden, dass derartige Vorfälle dem Image Pattayas als Tourismusdestination schaden und nicht toleriert werden.









