
PATTAYA, Thailand – Das thailändische Wetteramt hat seine fünfte Unwetterwarnung zum Tropensturm „Maysak“ veröffentlicht und vor zunehmenden Niederschlägen, örtlich starken bis sehr starken Regenfällen sowie rauer See in weiten Teilen Thailands bis zum 6. Juli gewarnt.
Nach Angaben der Behörde befand sich der Sturm am 4. Juli um 04.00 Uhr über dem Südchinesischen Meer, rund 170 Kilometer südlich von Nanning in China. Mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von etwa 74 km/h zieht „Maysak“ mit rund 20 km/h in nordnordwestlicher Richtung und wird voraussichtlich zwischen dem 4. und 5. Juli im Süden Chinas auf Land treffen. Das Sturmzentrum selbst wird Thailand nach derzeitigen Prognosen nicht erreichen.
Seine Auswirkungen werden jedoch in Verbindung mit einer Monsunrinne über dem Norden und dem oberen Nordosten sowie einem sich verstärkenden Südwestmonsun über der Andamanensee, Thailand und dem Golf von Thailand für verbreitete Niederschläge sorgen. Besonders betroffen sind der Norden, der obere Nordosten, der Osten und der Süden des Landes. Vom 5. bis 6. Juli werden in Teilen des oberen Nordens und oberen Nordostens weiterhin starke bis sehr starke Regenfälle erwartet.
Auch auf See verschlechtern sich die Bedingungen erheblich. In der oberen Andamanensee werden Wellenhöhen von zwei bis drei Metern erwartet, in Gewittergebieten sogar über drei Meter. Im unteren Teil der Andamanensee sowie im oberen Golf von Thailand werden Wellen von etwa zwei Metern prognostiziert, die während Gewittern weiter ansteigen können. Kleine Boote in der oberen Andamanensee sollten während dieses Zeitraums im Hafen bleiben.
Für den Osten, darunter Chachoengsao, Chonburi und Rayong, werden starke Regenfälle erwartet, während in Chanthaburi und Trat örtlich sehr heftiger Regen möglich ist. In Bangkok und den umliegenden Provinzen besteht eine 70-prozentige Wahrscheinlichkeit für Gewitter mit verbreiteten Niederschlägen.
Das Wetteramt rief die Bevölkerung dazu auf, wachsam zu bleiben und sich insbesondere in gefährdeten Gebieten sowie entlang der Küsten auf Sturzfluten, Überschwemmungen und starke Windböen vorzubereiten.













