Thailand verschärft Preiskontrollen vor dem chinesischen Neujahr – Lebensmittelpreise landesweit gesunken

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Beamte des Handelsministeriums kontrollieren Märkte und Goldgeschäfte in Yaowarat vor dem chinesischen Neujahr 2026. Nach Angaben von Yanee Srimanee sind die meisten Festtagswaren günstiger als im Vorjahr, während landesweit ausreichende Versorgung sowie korrekte Preisangaben und zertifizierte Waagen durchgesetzt werden.

PATTAYA, Thailand – Das Handelsministerium hat im Vorfeld des chinesischen Neujahrs die Preisüberwachung und Marktinspektionen verstärkt. Nach Angaben der Behörden sind die meisten Waren im Vergleich zum Vorjahr günstiger geworden, während die Versorgung landesweit als ausreichend gilt.

Yanee Srimanee, stellvertretende Generaldirektorin des Department of Internal Trade, erklärte, dass Beamte Geschäfts- und Marktinspektionen im Bangkoker Stadtteil Yaowarat durchgeführt hätten. Ziel sei es gewesen, fairen Handel sicherzustellen, klare Preisauszeichnungen zu überprüfen sowie die Genauigkeit von Waagen in Goldgeschäften zu kontrollieren.



Das chinesische Neujahrsfest fällt 2026 auf den 17. Februar. In dieser Zeit kaufen viele thailändisch-chinesische Familien traditionell Lebensmittel und Opfergaben für die Ahnenverehrung. Um Hamsterkäufe und überhöhte Preise zu verhindern, wurden die Kontrollen auf große Märkte im ganzen Land ausgeweitet.

Nach Angaben des Department of Internal Trade sind die Preise für zahlreiche typische Festartikel, insbesondere frische Lebensmittel und Trockenwaren, im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Schweinefleisch und Eier verzeichneten niedrigere Durchschnittspreise, während Entenpreise zeitweise anstiegen.


Goldgeschäfte wurden angewiesen, zertifizierte Waagen zu verwenden und An- sowie Verkaufspreise klar sichtbar auszuweisen. Bei Kontrollen in Yaowarat stellten die Behörden eine hohe Kooperationsbereitschaft fest, wobei die meisten geprüften Waagen den gesetzlichen Standards entsprachen. Landesweite Überprüfungen von mehr als 1.400 digitalen Waagen ergaben jedoch 38 Geräte mit unzulässigen Abweichungen, die umgehend aus dem Verkehr gezogen wurden.

Das Ministerium warnte, dass Verstöße wie fehlende Preisangaben, ungerechtfertigte Preiserhöhungen oder der Einsatz ungenauer Waagen empfindliche Strafen nach sich ziehen können, darunter Geldstrafen und Haft. Verbraucher können verdächtige Fälle über die Hotline 1569 melden. (TNA)