Songkran bleibt UNESCO-Kulturerbe ohne Auswirkungen durch kambodschanische Nominierung

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Kulturministerin Sabeeda Thaised bekräftigt, dass „Songkran in Thailand“ seit 2023 auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes steht und von der geplanten Nominierung des traditionellen Khmer-Neujahrs durch Kambodscha nicht berührt wird.

PATTAYA, Thailand – Kulturministerin Sabeeda Thaised hat bekräftigt, dass Thailands Songkran-Fest seit 2023 offiziell in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit der UNESCO eingetragen ist und durch die geplante Nominierung Kambodschas in keiner Weise beeinträchtigt wird.



Die Ministerin reagierte damit auf öffentliche Diskussionen, nachdem Medien berichtet hatten, dass Kambodscha „Mohasangkran chnam thmey, das traditionelle Khmer-Neujahr in Kambodscha“ zur Prüfung bei der UNESCO eingereicht habe. Die Berichte seien zutreffend, bestätigte sie.

Zugleich stellte sie klar, dass die kambodschanische Bewerbung keinerlei Einfluss auf den bereits 2023 vollzogenen Eintrag von „Songkran in Thailand“ habe. Eine UNESCO-Anerkennung bedeute keine exklusive Eigentümerschaft eines Landes, da vergleichbare kulturelle Traditionen in mehreren Staaten existieren könnten.


Darüber hinaus kündigte die Ministerin an, dass Thailand weitere Nominierungen für immaterielles Kulturerbe vorantreibt. Dazu zählen unter anderem die traditionelle thailändische Kleidung (Chud Thai), Muay Thai, das Pha-Khao-Ma-Tuch sowie Loy Krathong. Die Bewerbung für die traditionelle thailändische Tracht soll Ende 2026 von der UNESCO geprüft werden.

Das Kulturministerium habe das Department of Cultural Promotion angewiesen, sachliche Informationen bereitzustellen und den weiteren Verlauf der kambodschanischen Nominierung aufmerksam zu verfolgen. (NNT)