Thailand verkürzt visumfreien Aufenthalt für indische Touristen auf 30 Tage

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Thailand hat den visumfreien Aufenthalt für indische Besucher auf 30 Tage verkürzt und gleichzeitig eine 15-tägige Visumbefreiung für Reisende aus den Seychellen und Mauritius eingeführt.

PATTAYA, Thailand – Das thailändische Kabinett hat eine Verkürzung des visumfreien Aufenthalts für indische Staatsangehörige von bisher 60 auf 30 Tage beschlossen. Mit der Maßnahme sollen die Einreisebestimmungen besser an die tatsächlichen Reisegewohnheiten angepasst und gleichzeitig die Besucherzahlen aus einem der wichtigsten Tourismusmärkte des Landes wieder gesteigert werden.



Tourismus- und Sportminister Surasak Phancharoenworakul erklärte, dass das Auslaufen der bisherigen 60-tägigen Visumbefreiung für indische Reisende zu Verwirrung geführt habe. Viele Besucher seien deshalb auf Visa bei der Einreise angewiesen gewesen, was zu einem Rückgang der Ankünfte aus Indien um nahezu 20 Prozent beigetragen habe.

Nach dem neuen Kabinettsbeschluss erhalten Inhaber eines indischen Reisepasses künftig eine 30-tägige visumfreie Einreise, die die bisherige 60-Tage-Regelung ersetzt. Die Behörden betonten, dass die Regelung bei Bedarf erneut überprüft und angepasst werden könne.

Darüber hinaus genehmigte das Kabinett eine 15-tägige visumfreie Einreise für Besucher aus den Seychellen und Mauritius.

Auf Fragen zur visumfreien Einreise für thailändische Staatsangehörige nach Taiwan, die derzeit am 31. Juli 2026 ausläuft, erklärte Surasak, dass noch keine Entscheidung über eine mögliche Verlängerung getroffen worden sei. Er betonte, dass einseitig gewährte Visumbefreiungen ausschließlich vom jeweiligen Gastland geregelt werden und Taiwan daher selbst über eine Verlängerung, Änderung oder Beendigung der Regelung entscheidet.