Thailand begrüßt fast 7,5 Millionen Touristen zu Beginn des Jahres 2026

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Besucher spazieren entlang des Strandes von Pattaya, während Thailand zwischen Januar und Mitte März 2026 fast 7,5 Millionen internationale Touristen begrüßte und mehr als 368 Milliarden Baht an Einnahmen erzielte.

PATTAYA, Thailand – Thailand hat zwischen dem 1. Januar und dem 11. März 2026 insgesamt 7.489.983 internationale Besucher empfangen. Das geht aus einem aktuellen Bericht des thailändischen Ministeriums für Tourismus und Sport hervor. Trotz eines Rückgangs von 4,40 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2025 blieb die Zahl der täglichen Ankünfte mit über 100.000 Reisenden weiterhin hoch.

Die Touristen generierten Einnahmen von rund 368,17 Milliarden Baht, was die anhaltende Attraktivität Thailands als internationales Reiseziel unterstreicht.

Während der jüngsten Spannungen im Nahen Osten blieb die touristische Lage insgesamt relativ stabil, ohne gravierende Einbrüche. In diesem Zeitraum reisten 304.714 Besucher aus Europa und dem Nahen Osten nach Thailand, was jedoch einem Rückgang von etwa 16 Prozent gegenüber dem üblichen Reiseaufkommen entspricht. Die Zahl europäischer Besucher sank um rund 14 Prozent, was teilweise darauf zurückgeführt wird, dass viele Flugrouten über den Nahen Osten verlaufen.

Die Zahl der Reisenden aus dem Nahen Osten ging hingegen um etwa 55 Prozent zurück. Ein Grund dafür ist, dass der Zeitraum mit dem islamischen Fastenmonat Ramadan zusammenfällt, in dem Auslandsreisen traditionell geringer ausfallen.



Um den Tourismussektor weiter zu stärken, hat die thailändische Tourismusbehörde (TAT) ihre Marketingaktivitäten verstärkt. Dazu gehört unter anderem die Kampagne „Amazing Thailand Post-ITB Roadshow 2026“ in Osteuropa. Gleichzeitig werden in Shanghai weiterhin Werbeaktionen durchgeführt, um den wichtigen chinesischen Kurzstreckenmarkt zu beleben.

Darüber hinaus bereitet das Ministerium ein neues Tourismusförderprojekt entlang des Mekong vor, das sieben Provinzen umfasst: Loei, Nong Khai, Bueng Kan, Nakhon Phanom, Mukdahan, Amnat Charoen und Ubon Ratchathani. Ziel ist es, regionale kulturelle Besonderheiten stärker hervorzuheben und touristische Einnahmen nachhaltiger auf lokale Gemeinden zu verteilen.