Teurer Songkran durch steigende Energiepreise und höhere Kosten für Trinkwasser

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Thipatai Jantisa (43), Besitzerin eines kleinen Wasserladens in Uthai Thani, neben gestapelten Wasserpacks, nachdem sie die Preise innerhalb eines Monats viermal erhöhen musste.

PATTAYA, Thailand – Steigende Energie- und Ölpreise wirken sich zunehmend auf den Alltag in Thailand aus – selbst abgefülltes Trinkwasser wird teurer. Ausgerechnet vor der Songkran-Feriensaison, wenn Hitze, Reisen und Wasserschlachten die Nachfrage stark erhöhen, geraten einfache Grundgüter unter Preisdruck.

Kleinhändler berichten bereits von mehrfachen Preisanpassungen innerhalb weniger Wochen. In der Provinz Uthai Thani ist der Preis für Wasserpacks um rund 20 Baht gestiegen, ausgelöst durch höhere Transportkosten und teurere Kunststoffverpackungen. Händler sehen sich gezwungen, diese Kosten direkt an die Kunden weiterzugeben.

Die Folge: verändertes Kaufverhalten. Viele Verbraucher kaufen kleinere Mengen oder vergleichen stärker die Preise. Einige verzichten ganz auf größere Vorräte. Für kleine Geschäfte bedeutet das spürbare Umsatzeinbußen.



Auch Touristenhochburgen wie Pattaya könnten betroffen sein. Während Songkran und der Schulferien steigt dort traditionell die Nachfrage nach Wasser, Eis und gekühlten Getränken deutlich an. Sollten die Kosten weiter steigen, könnten auch Hotels, Shops und Strandverkäufer die Preise anheben.

Ökonomen sehen darin ein breiteres Muster: Höhere Energiepreise treiben entlang der gesamten Lieferkette die Kosten nach oben – von der Produktion über Verpackung bis zum Transport.