Sicherheitsbedenken bei Baht-Bussen nach Unfall mit deutschem Touristen

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Ausländische Touristen halten sich am hinteren Tritt eines fahrenden Baht-Busses auf der Pattaya Beach Road fest – ein alltäglicher Anblick in der Stadt, der das günstige, aber potenziell riskante Transportsystem verdeutlicht.

PATTAYA, Thailand – Ein deutscher Tourist wurde verletzt, nachdem er Berichten zufolge von einem fahrenden Baht-Bus auf der Pattaya Beach Road gefallen war. Der Vorfall hat erneut Fragen zur Sicherheit der beliebten geteilten Taxis aufgeworfen und Diskussionen über mögliche strengere Vorschriften ausgelöst.

Zeugen berichteten, dass die Frau vom hinteren Tritt des Fahrzeugs gefallen sei, während der Bus in Bewegung war. Rettungskräfte eilten zum Einsatzort, die Verletzte wurde vor Ort versorgt und in ein Krankenhaus gebracht.

Baht-Busse, umgebaute Pickup-Trucks mit offenen Bänken im Heck, sind ein weit verbreitetes Transportmittel für Touristen und Einheimische. Passagiere steigen oft auf den hinteren Tritt und sitzen offen auf der Ladefläche, während die Fahrer nur abbremsen, anstatt vollständig zu halten. Dieses System ist günstig und praktisch, birgt jedoch Risiken, besonders beim Ein- und Aussteigen während der Fahrt.

Der Unfall hat erneut Diskussionen über die Sicherheit der Hintertür und den riskanten Boarding-Prozess entfacht. Frühere Unfälle, darunter ein tödlicher Fall eines Besuchers aus Hongkong, verdeutlichen die möglichen Gefahren. Kritiker fordern bessere Regeln, Disziplin bei Fahrern und grundlegende Sicherheitsanpassungen, um ähnliche Vorfälle zu verhindern.



Trotz ihrer Beliebtheit bleiben Baht-Busse in einem regulatorischen Graubereich, ohne Türen oder Sicherheitsgurte, wobei das Gleichgewicht der Passagiere entscheidend ist. Für viele Touristen kann der Einstieg überraschend und riskant sein. Der Vorfall erinnert daran, dass trotz der Bequemlichkeit der Baht-Busse Vorsicht geboten ist.