Pattayas EEC-Zukunft wirft Fragen auf, ob die Einheimischen tatsächlich profitieren warden

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Während sich Pattaya von einem Bade- und Tourismuszentrum zu einer bedeutenden Stadt innerhalb des Eastern Economic Corridor entwickelt, betonen lokale Verantwortliche, dass die eigentliche Herausforderung darin besteht, sicherzustellen, dass das Wirtschaftswachstum das Leben der Einwohner Pattayas verbessert.

PATTAYA, Thailand – Pattaya wird längst nicht mehr nur als Badeort für Touristen gesehen. Die Stadt positioniert sich zunehmend als bedeutendes Wirtschaftszentrum innerhalb des thailändischen Eastern Economic Corridor (EEC) und verbindet damit neue Erwartungen, Chancen und Herausforderungen.

Während sich Pattaya auf eine weitere Phase rascher Expansion vorbereitet, verschiebt sich die zentrale Frage zunehmend von der Höhe des Wachstums hin dazu, wer letztlich von diesem Wachstum profitieren wird.


Unter der Verwaltung von Bürgermeister Poramet „Beer“ Ngampichet erklärt die Stadtverwaltung, dass Entwicklungsprojekte gleichzeitig in mehreren Bereichen vorangetrieben werden. Dazu gehören Hochwasserschutz, Abwasseraufbereitung, Abfallmanagement, öffentliche Sicherheit, Infrastruktur, Tourismuszonen, Gesundheitsversorgung sowie die allgemeine Lebensqualität.

Die Stadt ist überzeugt, dass diese Verbesserungen Pattaya von einem reinen Tourismusziel zu einem Zentrum für Investitionen, Wirtschaft, Beschäftigung und modernes urbanes Leben machen werden.

Behörden zufolge könnte Pattaya in mehreren wichtigen Bereichen vom weiteren Ausbau des EEC profitieren:

  1. Eine breitere Stadtwirtschaft über den Tourismus hinaus
    Mit dem Wachstum des EEC soll Pattaya nicht nur Touristen anziehen, sondern auch Investoren, Führungskräfte, Fachkräfte, Industriearbeiter, Geschäftsreisende und deren Familien. Dadurch könnten Einnahmen breiter auf Hotels, Restaurants, Einkaufszentren, Gesundheitswesen, Bildungseinrichtungen und lokale Dienstleistungsbranchen verteilt werden.
  2. Aufwertung des Tourismus zu einem globalen Ganzjahresziel
    Pattaya möchte sich über Strände und Nachtleben hinaus entwickeln und seine Rolle im MICE-Tourismus stärken – also bei Tagungen, Incentives, Konferenzen und Ausstellungen – ebenso wie im Wellness-, Sport-, Kulinarik- und Kulturtourismus sowie bei internationalen Veranstaltungen.
  3. Bessere Infrastruktur und regionale Vernetzung
    Großprojekte im Zusammenhang mit dem EEC, darunter der internationale Flughafen U-Tapao, Bahnsysteme, Autobahnen, Häfen und Logistiknetzwerke, sollen Pattaya besser mit Bangkok und anderen Wirtschaftszonen verbinden und internationale Investitionen sowie Großveranstaltungen erleichtern.
  4. Steigende Nachfrage nach Wohnraum und Immobilien
    Pattaya wird zunehmend als langfristiger Wohnort und nicht nur als Urlaubsstadt betrachtet. Hintergrund ist die wachsende Nachfrage von Arbeitnehmern und Unternehmen im gesamten Eastern Economic Corridor.
  5. Mehr Chancen für lokale Unternehmen
    Mit dem steigenden Personenverkehr in der Stadt könnten kleine und mittlere Unternehmen profitieren, darunter Restaurants, Cafés, Transportdienste, Wäschereien, Reparaturwerkstätten, Wellnessbetriebe, Sprachschulen, Fitnesszentren und Dienstleistungen rund um Haustiere.

Die Stadtführung betont, dass Pattayas Zukunft nicht nur von Stadtentwicklung oder Tourismuszahlen abhänge, sondern davon, ob der wirtschaftliche Wandel langfristige Chancen und eine bessere Lebensqualität für die Einwohner schaffen könne.