Pattaya verteidigt Kauf von 8,5-Millionen-Baht-Transportern trotz öffentlicher Kritik

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Die Direktorin des Beschaffungs- und Liegenschaftsamts von Pattaya, Nampueng Chalichart, äußert sich zur Kritik am Beschaffungsprozess und betont die vollständige Einhaltung der Vorschriften.

PATTAYA, Thailand – Das Leiterin des Beschaffungsamts der Stadt Pattaya hat die Entscheidung der Stadt verteidigt, zwei Executive-Vans im Wert von 8,5 Millionen Baht zu erwerben, nachdem die Beschaffung aufgrund von Zeitpunkt und Notwendigkeit öffentlich kritisiert worden war.

Die Klarstellung erfolgte, nachdem der Parlamentsabgeordnete von Chonburi, Yodchai Puengporn, Fragen zur Genehmigung des Projekts gestellt hatte. Dieses wurde am 21. Mai – dem letzten Tag der vorherigen Stadtregierung – bekannt gegeben. Kritiker äußerten Zweifel an der Dringlichkeit des Kaufs, der geplanten Nutzung sowie daran, ob die Fahrzeuge einen direkten Nutzen für die Bevölkerung darstellen.



Am 23. Juni erklärte Nampueng Chalichart, Direktorin des Beschaffungs- und Liegenschaftsamts der Stadt Pattaya, dass sämtliche Verfahren strikt nach geltenden gesetzlichen Vorschriften und festgelegten Zeitplänen durchgeführt worden seien. Das Projekt sei bereits 2025 initiiert und über das elektronische Beschaffungssystem (e-GP) des Haushaltsamts abgewickelt worden.

Sie erläuterte, dass die erste Ausschreibungsrunde im Januar 2026 ohne Angebote geblieben sei, weshalb im April 2026 eine zweite Ausschreibung erforderlich wurde. Der Zuschlag sei anschließend im regulären Bewertungsverfahren vergeben worden, die offizielle Bekanntgabe erfolgte am 21. Mai. Eine beschleunigte oder ungewöhnliche Abwicklung habe es nicht gegeben.

Zur Notwendigkeit der Fahrzeuge erklärte sie, dass Pattaya als internationale Tourismusstadt regelmäßig Delegationen, Diplomaten, Investoren und hochrangige Gäste empfange. Daher sei eine angemessene Transportausstattung für offizielle Aufgaben erforderlich. Zudem verwies sie auf den Zustand der bestehenden Fahrzeugflotte, darunter ein über 16 Jahre alter Alphard, dessen Wartungskosten hoch seien und dessen technischer Zustand sich verschlechtert habe.


Die neu beschafften Fahrzeuge seien Hybridmodelle, die Kraftstoffeffizienz verbessern und langfristige Wartungskosten senken sollen. Mit einer Batteriegelage von bis zu acht Jahren würden sie zudem langfristig wirtschaftlicher sein als die Instandhaltung alter Fahrzeuge.

Nampueng betonte außerdem, dass der Betrag von 8,5 Millionen Baht keine Mittel für öffentliche Dienstleistungen oder Infrastrukturprojekte beeinträchtige. Die Finanzierung stamme aus zusätzlichen Einnahmen und staatlichen Steuerzuweisungen nach der Deckung wesentlicher kommunaler Aufgaben wie Abfallwirtschaft, Gesundheitsversorgung, Infrastruktur und Entwässerungssysteme.

Die Stadt priorisiere die Haushaltsverteilung nach Dringlichkeit und öffentlichem Bedarf. Erst nach der Sicherstellung zentraler Dienstleistungen würden verbleibende Mittel zur Verbesserung der betrieblichen Effizienz und zur Unterstützung des internationalen Images Pattayas eingesetzt.