
PATTAYA, Thailand – Das Meteorologische Amt hat vor starken Winden, heftigen Regenfällen und rauer See gewarnt, da ein kräftiger Südwestmonsun Thailand vom 12. bis 15. Juli beeinflusst. Pattaya und weitere Gebiete entlang der Ostküste werden aufgefordert, die Wetterlage aufmerksam zu verfolgen, da der sich verstärkende Monsun mehr Niederschläge und höheren Wellengang mit sich bringt.
Die am 12. Juli veröffentlichte Warnung besagt, dass sich der Südwestmonsun über der Andamanensee, Thailand und dem oberen Golf von Thailand verstärkt hat und dadurch gefährliche Seebedingungen sowie starke Regenfälle in mehreren Regionen verursacht.
Im nördlichen Teil der Andamanensee werden Wellenhöhen von zwei bis vier Metern erwartet. Während Gewittern können die Wellen sogar über vier Meter erreichen. In der südlichen Andamanensee und im oberen Golf von Thailand werden Wellen zwischen zwei und drei Metern erwartet, die in Gewittergebieten auf über drei Meter ansteigen können.
Das Meteorologische Amt rät Fischern und Bootsführern in der Andamanensee und im Golf von Thailand zu äußerster Vorsicht und empfiehlt, während Gewittern nicht auszulaufen. Kleine Boote sollten während des Warnzeitraums im Hafen bleiben.
Von 12. bis 14. Juli werden an der Westküste Südthailands, im westlichen Zentralthailand sowie in den östlichen Provinzen starke bis sehr starke Regenfälle erwartet. Besonders betroffen sein dürften die Provinzen Chanthaburi und Trat. Auch die Einwohner von Pattaya und Chonburi sollten sich auf wechselhaftes Wetter, kräftige Regenschauer und raue See einstellen.
Für fünf Provinzen – Kanchanaburi, Chanthaburi, Trat, Ranong und Phang Nga – wurde die höchste Warnstufe (Rot) wegen möglicher Starkregenereignisse ausgerufen. Bewohner dieser Gebiete werden vor Sturzfluten und Wasserabflüssen aus Waldgebieten gewarnt, insbesondere in der Nähe von Berghängen, Flüssen und tiefer gelegenen Regionen.
Die Behörde weist außerdem darauf hin, dass anhaltende Regenfälle das Risiko plötzlicher Überschwemmungen erhöhen können, insbesondere in Gebieten mit schlechter Entwässerung oder in der Nähe von Flüssen und Bächen.
Unterdessen hat Taifun Bavi die chinesische Provinz Zhejiang erreicht. Der Sturm soll sich zu einem Tropensturm und anschließend zu einem Tiefdruckgebiet abschwächen. Zwar wird Bavi Thailand nicht direkt treffen, verstärkt jedoch den Südwestmonsun und trägt damit zu stärkeren Winden und intensiveren Niederschlägen bei.
Die Behörden rufen Einwohner, Bootsführer und Reisende dazu auf, die Wettervorhersagen aufmerksam zu verfolgen und ihre Aktivitäten entsprechend zu planen. Aktuelle Informationen veröffentlicht das Meteorologische Amt auf seiner Website sowie über die rund um die Uhr erreichbare Hotline 1182.













