Monsunsturm schleudert Fischerboote an den Strand von Bang Saray

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Bootsbetreiber brachten ihre Wasserfahrzeuge in Sicherheit, nachdem monsungepeitschte Wellen mehrere Boote in Sattahip gegen Küstenfelsen geschleudert hatten.

PATTAYA, Thailand – Starke Winde und hoher Wellengang infolge des Monsunwetters haben über Nacht die Küste von Bang Saray in der Provinz Chonburi schwer getroffen und mehrere Fischer- sowie Touristenboote an Land gespült. Mehrere Wasserfahrzeuge wurden dabei beschädigt.

Der Vorfall ereignete sich entlang der Küste der Bang-Saray-Bucht im Bezirk Sattahip südlich von Pattaya, nachdem heftiger Regen und starke Windböen in der Nacht zum 14. Mai durch das Gebiet gezogen waren.



Anwohner berichteten, dass mehrere Fischerboote sowie Freizeit-Angeltourboote, die nahe der Küste vertäut waren, durch große Wellen und turbulente Bedingungen an den Strand gedrückt wurden. Einige Boote erlitten schwere Schäden, nachdem sie gegen Felsbarrieren entlang der Küstenlinie geschleudert worden waren. Bei mehreren Wasserfahrzeugen wurden gebrochene Rümpfe festgestellt.

Bootsbetreiber und Fischer eilten herbei, um die Schäden zu begutachten und die Boote weiter an Land zu ziehen, um zusätzliche Zerstörungen zu verhindern, während die raue See entlang der Küste anhielt.


Der Vorfall ereignete sich, nachdem das thailändische Wetteramt vor einer Verschlechterung der Wetterbedingungen zwischen dem 14. und 18. Mai gewarnt hatte. Für die nördlichen, zentralen, östlichen und südlichen Regionen des Landes werden verstärkte Regenfälle sowie örtlich heftiger bis sehr heftiger Regen erwartet.

Die Behörden erklärten, dass der sich verstärkende Südwestmonsun über der Andamanensee, Thailand und dem Golf von Thailand höhere Wellen verursache. In der Andamanensee werden Wellenhöhen von zwei bis drei Metern erwartet, bei Gewittern sogar über drei Meter. Im oberen Golf von Thailand könnten die Wellen etwa zwei Meter erreichen und bei stürmischem Wetter noch höher ausfallen.

Die Behörden fordern Einwohner in Risikogebieten auf, wachsam gegenüber Sturzfluten, Wasserabfluss und starken Winden zu bleiben. Bootsführer wurden angewiesen, mit besonderer Vorsicht zu navigieren und während Gewittern nicht hinauszufahren.