
PATTAYA, Thailand – Ein 54-jähriger Mann musste in Pattaya medizinisch behandelt werden, nachdem er sich einen Metallring angelegt hatte, der zu starken Schwellungen führte und von Krankenhauspersonal ohne Spezialwerkzeug nicht entfernt werden konnte.
Der Vorfall ereignete sich im Bhattamakhun Pattaya Hospital, wo die Ärzte aufgrund der Schwere der Schwellung Unterstützung von der Rettungsorganisation Sawang Boriboon anforderten. Ein Rettungsteam unter der Leitung von Jeerasak Nuchlek, Leiter der Banglamung-Rettungseinheit, traf mit einem speziellen Schneidwerkzeug ein.
Nach Angaben der Rettungskräfte litt der Mann, der Anfang bis Mitte 50 ist, unter erheblichen Schwellungen, da der Metallring den Blutfluss stark einschränkte. Um Verletzungen zu vermeiden, schoben die Einsatzkräfte zunächst eine dünne Metallplatte zwischen Haut und Ring. Anschließend wurde der Ring mit einem Präzisionsschneider vorsichtig durchtrennt. Während des gesamten Vorgangs wurde kontinuierlich Wasser eingesetzt, um eine Überhitzung zu verhindern. Die Entfernung dauerte rund fünf Minuten und verlief ohne Komplikationen.
Jeerasak erklärte, der Fall solle als Warnung dienen. Es handele sich nicht um den ersten ähnlichen Einsatz für die Rettungskräfte. Er appellierte an die Bevölkerung, riskante Handlungen aufgrund von Fehlinformationen oder falschen Annahmen zu vermeiden, da diese zu ernsthaften gesundheitlichen Folgen führen können.
Die Behörden erinnerten daran, dass medizinische Notfälle dieser Art stets von Fachpersonal behandelt werden sollten. Eine frühzeitige Inanspruchnahme professioneller Hilfe könne schwere Verletzungen verhindern.









