Malaysische Touristen stundenlang an der thailändischen Grenze festgehalten – Kritik an jahrelanger Untätigkeit

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Tausende malaysische Touristen mussten während der jüngsten Eid-al-Adha-Feiertage an den Grenzübergängen Sadao und Padang Besar Berichten zufolge bis zu vier Stunden auf die Ein- oder Ausreise warten.

SONGKHLA, Thailand – Ein thailändischer Senator hat das Ministerium für Tourismus und Sport zu sofortigem Handeln aufgefordert, nachdem Tausende malaysische Touristen Berichten zufolge stundenlange Verzögerungen an den Grenzübergängen erlebten. Einige Reisende mussten sogar die Nacht in ihren Fahrzeugen verbringen, nachdem sie nicht rechtzeitig nach Malaysia zurückkehren konnten.

Chaiyong Maneerungsakul, Senator und Vertreter des Mediensektors, erklärte, dass zwischen 30.000 und 40.000 malaysische Besucher, die während der Feiertage zum Opferfest Eid al-Adha vom 29. Mai bis 2. Juni über die Grenzübergänge Sadao und Padang Besar reisten, von erheblichen Verkehrsstaus und langen Wartezeiten betroffen waren. Ursache seien zeitaufwendige Einwanderungs- und Zollverfahren gewesen.



Nach Angaben des Senators mussten Touristen zwischen drei und vier Stunden warten, während Beamte Einreisedokumente bearbeiteten und Fahrzeuge bei der Ein- und Ausreise kontrollierten. Er betonte, dass dieses Problem während großer Feiertage und Festzeiten bereits seit mehr als zehn Jahren bestehe. Trotz wiederholter Beschwerden von Reisenden und Tourismusunternehmen seien die Grenzverfahren bislang kaum verbessert worden.

Chaiyong bezeichnete den jüngsten Vorfall als einen der schwerwiegendsten der vergangenen Jahre. Zahlreiche Touristen hätten sich noch auf der thailändischen Seite befunden, als die malaysischen Behörden die Grenztore zum Ende der Betriebszeiten schlossen. Infolgedessen mussten einige Reisende die Nacht in ihren Autos verbringen oder kurzfristig Unterkünfte suchen, bis die Grenzübergänge am nächsten Morgen wieder öffneten.

Der Senator warnte, dass solche Szenen einen schlechten Eindruck von Thailands Fähigkeit vermitteln, internationale Besucher willkommen zu heißen. Zudem könne dies dem Ruf der Provinz Songkhla sowie der gesamten Tourismusbranche im Süden des Landes schaden.


Er forderte umfassende Reformen, darunter die Digitalisierung von Einwanderungs- und Zolldokumenten, einen stärkeren Einsatz von Online-Systemen für Fahrzeuggenehmigungen sowie Maßnahmen zur Verringerung von Engpässen während besonders verkehrsreicher Reisezeiten. Darüber hinaus appellierte er an das Ministerium für Tourismus und Sport, die Einwanderungsbehörde, den Zoll, die Provinzverwaltung und weitere zuständige Stellen, gemeinsam an einer Lösung des langjährigen Problems zu arbeiten.

Chaiyong kündigte an, die Angelegenheit an zuständige Senatsausschüsse weiterzuleiten. Diese könnten beteiligte Behörden zur Stellungnahme auffordern und Vor-Ort-Besuche durchführen, um langfristige Lösungen für die Grenzproblematik zu entwickeln.