Hochgiftige Portugiesische Galeeren in Krabi entdeckt – Strände für Schwimmer gesperrt

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Hochgiftige Portugiesische Galeeren wurden an den Küsten von Nationalparks in Krabi angespült. Die Behörden reagierten mit Badeverboten und verschärften Sicherheitswarnungen.

KRABI, Thailand – Das thailändische Department für Nationalparks, Wildtiere und Pflanzenschutz hat die Sicherheitsmaßnahmen für den Meerestourismus auf die höchste Stufe angehoben, nachdem an zwei Nationalparks in der Provinz Krabi Portugiesische Galeeren entdeckt wurden. Diese gehören zu den giftigsten Meeresorganismen der Welt.

Jinda Srisupphatphong, Direktorin der Abteilung für die Verwaltung mariner Nationalparks, erklärte, dass Ranger des Nationalparks Mu Ko Lanta während einer routinemäßigen Strandkontrolle mehrere Exemplare nahe Laem Tanot angespült vorfanden. Die Parkverwaltung reagierte umgehend, hisste rote Warnflaggen und verhängte ein vollständiges Badeverbot in dem betroffenen Gebiet.



Am selben Tag entdeckten Ranger der Schutzeinheit PP.7 auf Ko Phi Phi Don, die zum Nationalpark Hat Noppharat Thara–Mu Ko Phi Phi gehört, weitere Exemplare sowohl im Wasser treibend als auch an den Stränden von Ao Ling und Sam Hat. Beide Orte zählen zu den beliebtesten Touristenzielen der Region. Daraufhin wurden die Überwachungsmaßnahmen verstärkt und dringende Warnungen an Bootsbetreiber und Besucher herausgegeben.

Die Portugiesische Galeere (Physalia physalis) ist an ihrer blauen oder violetten, gasgefüllten Schwimmblase zu erkennen, die an einen historischen portugiesischen Marinehelm erinnert. Ihre mit Giftzellen besetzten Tentakel können mehrere Meter lang werden und bleiben selbst nach dem Tod des Tieres oder nach dem Austrocknen am Strand gefährlich.

Ein Kontakt mit den Tentakeln kann starke brennende Schmerzen, Hautquaddeln sowie Schäden am Nervensystem und Herzmuskel verursachen. In schweren Fällen können Atemnot, Bewusstlosigkeit oder sogar der Tod eintreten.

Die Parkbehörden haben zusätzliche Fußpatrouillen und Boote eingesetzt, um betroffene Strandabschnitte zu kontrollieren und die Organismen zu entfernen. Besucher werden eindringlich aufgefordert, die Tiere weder im Wasser noch am Strand zu berühren und Sichtungen sofort den Parkmitarbeitern oder Rettungsschwimmern zu melden.

Strandbesucher sollten Schuhe tragen und das Betreten von Gewässern in Bereichen mit roten Warnflaggen vermeiden. Kommt es dennoch zu einem Kontakt, sollte die betroffene Person das Wasser sofort verlassen und die betroffene Hautstelle keinesfalls reiben, da dadurch weitere Giftzellen aktiviert und die Giftaufnahme beschleunigt werden kann.

Helfer werden angewiesen, Atmung und Herzfrequenz der betroffenen Person sorgfältig zu überwachen und umgehend Parkranger oder medizinisches Fachpersonal zu verständigen.