Historischer Tempel in Thailand steht kurz vor dem UNESCO-Welterbestatus

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BANGKOK, Thailand – Das thailändische Kulturministerium hat bekannt gegeben, dass der Tempel Wat Phra Mahathat Woramahawihan in der Provinz Nakhon Si Thammarat im Juli 2026 zur endgültigen Abstimmung über seine Aufnahme in die UNESCO-Welterbeliste stehen wird.

Kulturministerin Sabeeda Thaised leitete die erste Sitzung des Unterausschusses für Kulturwelterbe im Jahr 2026, bei der der Stand der Nominierungen bedeutender historischer Stätten Thailands überprüft wurde.

Der Ausschuss bestätigte, dass Wat Phra Mahathat Woramahawihan offiziell auf der Tagesordnung der 48. ordentlichen Sitzung des UNESCO-Welterbekomitees steht.



Die internationale Konferenz findet vom 19. bis 29. Juli 2026 in Busan in der Republik Korea statt. Das Ergebnis der Abstimmung wird voraussichtlich zwischen dem 25. und 27. Juli bekannt gegeben.

Die Ministerin erklärte, dass eine erfolgreiche Aufnahme in die Welterbeliste eine Quelle nationalen Stolzes wäre und einen bedeutenden Schritt zur internationalen Förderung des architektonischen und kulturellen Erbes Thailands darstellen würde.

Während der Sitzung wurde außerdem die Nominierung von Chiang Mai als historische Hauptstadt des Lanna-Königreichs geprüft. Das Projekt befindet sich derzeit in der Phase der Dokumentenbewertung.


Eine Delegation internationaler Fachleute des International Council on Monuments and Sites (ICOMOS) wird vom 3. bis 8. August 2026 eine Vor-Ort-Begutachtung durchführen. Anschließend soll die endgültige Bewerbung 2027 dem UNESCO-Welterbekomitee vorgelegt werden.

Darüber hinaus genehmigte der Unterausschuss die Einreichung der Nominierungsunterlagen für den Prang von Wat Arun Ratchawararam unter dem Titel „Identität von Rattanakosin“. Die Unterlagen sollen bis zum 15. September 2026 an das UNESCO-Welterbezentrum übermittelt werden, um den nächsten Schritt im Prüfungsverfahren einzuleiten.