
PATTAYA, Thailand – Beamte der Stadt Pattaya reagierten am 7. Januar zügig auf Beschwerden, nachdem eine Bühne mit Molam-Aufführungen (Isan-Volksmusik) in der Nähe des Jomtien-Krankenhauses Lärmwerte über dem gesetzlich zulässigen Grenzwert erzeugt hatte.
Städtische Ordnungskräfte führten gemeinsam mit Mitarbeitern der öffentlichen Beschwerdestelle der Stadt Pattaya eine Vor-Ort-Kontrolle an der Molam-Bühne nahe der Einfahrt zur Khao-Talo-Straße durch. Anlass waren Hinweise aus der Bevölkerung, wonach die laute Musik insbesondere während der Abend- und Nachtstunden Patienten im Jomtien-Krankenhaus störte.
Mithilfe offizieller Schallmessgeräte stellten die Beamten fest, dass die zulässigen Lärmpegel überschritten wurden. Die Veranstalter wurden umgehend angewiesen, die Lautstärke zu reduzieren, was noch vor Ort erfolgte und die Einhaltung der Vorschriften sicherstellte.
Der Vorfall sorgte in sozialen Netzwerken für lebhafte Diskussionen. Während einige Anwohner angaben, die Musik sei in ihrem Bereich kaum hörbar gewesen, berichteten andere von spürbaren Vibrationen, klirrenden Fenstern und Schall, der bis zum Pratumnak-Hügel, zur Thepprasit Road und in Teile von Na Jomtien getragen worden sei.

Mehrere Kommentatoren betonten, dass Unterhaltungsveranstaltungen grundsätzlich willkommen seien, jedoch besondere Rücksicht geboten sei, wenn sich Veranstaltungsorte in der Nähe sensibler Einrichtungen wie Krankenhäusern befinden. Andere forderten eine konsequente und einheitliche Durchsetzung der Lärmschutzvorschriften bei Konzerten, Nachtlokalen und großen Festivals im gesamten Stadtgebiet.
Die Stadt Pattaya stellte klar, dass Maßnahmen auf gemessenen Lärmwerten und deren Auswirkungen auf die Öffentlichkeit basieren – unabhängig von der Art der Veranstaltung. Der Schutz der öffentlichen Gesundheit, insbesondere von Patienten in medizinischen Einrichtungen, habe höchste Priorität, während kulturelle Darbietungen weiterhin im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben stattfinden könnten.
Die Stadtverwaltung rief die Bevölkerung dazu auf, Störungen weiterhin über offizielle Kanäle zu melden, da zeitnahe Beschwerden ein schnelles Eingreifen ermöglichen und dazu beitragen, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Unterhaltung und Lebensqualität in der Gemeinschaft zu wahren.









