UNODC trauert um Prinzessin Bajrakitiyabha und würdigt ihr Vermächtnis für Rechtsstaatlichkeit und Gerechtigkeit

0
499
Das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung drückte seine tiefe Trauer über den Tod von Prinzessin Bajrakitiyabha Narendiradebyavati aus und würdigte ihr Engagement für Justizreformen sowie die „Bangkok Rules“ zum Schutz von Frauen im Justizsystem.

BANGKOK, Thailand – Das United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC), Regionalbüro für Südostasien und den Pazifik, hat seine tiefe Trauer über den Tod Ihrer Königlichen Hoheit Prinzessin Bajrakitiyabha Narendiradebyavati zum Ausdruck gebracht.

In einer offiziellen Beileidsbekundung würdigten die Leitung und die Mitarbeiter des UNODC das lebenslange Engagement der Prinzessin für die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen in Thailand, insbesondere derjenigen, die zu den verletzlichsten Gruppen der Gesellschaft gehören.



Nach Angaben der Organisation setzte sich Ihre Königliche Hoheit mit großem Einsatz für das Wohlergehen von Menschen innerhalb des Justizsystems ein und galt als eine führende Verfechterin von Rechtsstaatlichkeit sowie eines Justizwesens, das auf Menschenwürde und Respekt basiert.

Besonders hervorgehoben wurden ihre Bemühungen zur Weiterentwicklung internationaler Standards für die Behandlung weiblicher Gefangener und für nicht freiheitsentziehende Maßnahmen gegenüber Straftäterinnen. Diese Standards sind weltweit als die Bangkok Rules bekannt und kommen Frauen in Justizsystemen rund um den Globus zugute.


Als Goodwill-Botschafterin des UNODC für Rechtsstaatlichkeit in Südostasien setzte sich die verstorbene Prinzessin nach Angaben der Organisation leidenschaftlich für die Integrität der Justiz sowie für Reformen im Rechtssystem ein.

Das Regionalbüro erklärte, ihr unermüdlicher Einsatz habe Menschen in Thailand, in ganz Südostasien und weit darüber hinaus inspiriert. Ihr Beitrag zur Förderung von Gerechtigkeit, Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit werde auch künftig fortwirken.