Türke und Pakistaner bei Razzien in Barbershops in Pattaya festgenommen

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Beamte der Einwanderungspolizei kontrollieren Geschäfte in Pattaya nach Hinweisen aus sozialen Medien und nehmen zwei ausländische Staatsangehörige wegen Verstößen gegen das Arbeitsrecht fest.

PATTAYA, Thailand – Die Einwanderungspolizei der Provinz Chonburi hat nach Hinweisen aus sozialen Medien auf mutmaßliche illegale Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte koordinierte Kontrollen von Geschäften in Pattaya durchgeführt und dabei zwei ausländische Staatsangehörige festgenommen.

Die Razzia fand am 27. Juni gegen 19.30 Uhr unter der Leitung hochrangiger Einwanderungsbeamter und Ermittlungsteams statt. Ziel der Kontrollen waren die Barbershops VIP Barber Shop und Smart Cutz Shop in der Soi Yensabai in Süd-Pattaya.

Bei den Inspektionen nahmen die Beamten zwei Personen fest, die gegen thailändische Einwanderungs- und Arbeitsgesetze verstoßen haben sollen.



Der erste Verdächtige, ein 47-jähriger türkischer Staatsangehöriger, wurde beschuldigt, ohne Arbeitserlaubnis beziehungsweise außerhalb der genehmigten Bedingungen gearbeitet zu haben. Grundlage der Anklage ist das thailändische Notstandsdekret über die Verwaltung ausländischer Arbeitnehmer B.E. 2560.

Der zweite Verdächtige, ein 25-jähriger pakistanischer Staatsangehöriger, soll ebenfalls außerhalb der zulässigen Bedingungen gearbeitet haben. Zudem hatte er sein Visum um drei Tage überzogen.


Beide Männer wurden festgenommen und zur weiteren strafrechtlichen Bearbeitung an die Polizeiwache Pattaya City überstellt.

Die Einwanderungsbehörde erklärte, die Aktion sei Teil der fortlaufenden Maßnahmen zur Durchsetzung der thailändischen Arbeits- und Einwanderungsgesetze. Insbesondere in stark von Touristen besuchten Gebieten wie Pattaya sollen solche Kontrollen die öffentliche Ordnung sowie das Vertrauen der Bevölkerung und der Besucher stärken.