Touristen in Pattaya beunruhigt – erneuter Reisebus-Unfall in Thailand wirft Fragen zur Verkehrssicherheit auf

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Ein doppelstöckiger Reisebus mit 53 Passagieren rutschte während eines Sommersturms auf der regennassen Umgehungsstraße von Nakhon Ratchasima in den Mittelstreifen-Graben.

PATTAYA, Thailand – Ein weiterer Unfall mit einem Reisebus in Thailand hat erneut Sorgen über die Sicherheit von Fernreisen auf den Straßen des Landes ausgelöst. Viele Reisende, darunter auch Besucher in Pattaya, sagen, dass solche Vorfälle weiterhin ein beunruhigender Teil des Reisens in Thailand sind.

Der jüngste Unfall ereignete sich am Abend des 5. März in der Provinz Nakhon Ratchasima, als ein doppelstöckiger Reisebus mit 53 Passagieren während eines heftigen Sommersturms die Kontrolle verlor.

Der Unfall geschah gegen 19.45 Uhr auf der Umgehungsstraße von Nakhon Ratchasima in der Nähe der Phutthatham 31 Rescue Foundation im Unterbezirk Nong Krathum. Nach Angaben von Rettungskräften geriet der Bus auf der regennassen Fahrbahn ins Schleudern und rutschte in den Entwässerungsgraben im Mittelstreifen. Der vordere Teil des Fahrzeugs hing dabei fast vollständig im Graben.



Rettungskräfte trafen schnell am Unfallort ein, um den Verkehr zu sichern und weitere Zwischenfälle zu verhindern. Ein weiteres Team überprüfte den Bus und half den Passagieren beim sicheren Aussteigen.

Trotz der dramatischen Situation meldeten die Behörden keine schweren Verletzungen. Alle 53 Passagiere standen unter Schock, einige erlitten lediglich leichte Prellungen.

Der Fahrer erklärte gegenüber der Polizei, dass er die Fahrgäste von Surin nach Nakhon Nayok transportiert habe, als sich der Unfall ereignete. Zwar habe der Regen des Sommersturms in einigen Bereichen bereits nachgelassen, doch stehendes Wasser und Schlamm auf der Fahrbahn hätten die Straßen extrem rutschig gemacht.

Rettungskräfte helfen den erschütterten Passagieren nach dem Busunfall, während die Behörden die Reisenden in einen sicheren Bereich bringen und den Unfall untersuchen.

Nach Angaben des Fahrers verlor der Bus plötzlich die Bodenhaftung, wodurch die Räder ins Rutschen gerieten und das Fahrzeug schließlich in den Straßengraben glitt. Glücklicherweise kippte der Bus nicht um, was zu deutlich schwereren Folgen hätte führen können.

Beamte der Polizeistation Pho Klang ließen die Passagiere zunächst in einen sicheren Wartebereich bringen, während Ermittler den Unfallort dokumentierten und den Zustand des Fahrzeugs untersuchten. Später wurde ein Abschleppfahrzeug gerufen, um den Bus wieder auf die Straße zu ziehen.


Die genaue Ursache des Unfalls wird weiterhin untersucht. Ermittler prüfen unter anderem, ob die rutschige Fahrbahn, mögliche technische Probleme oder Faktoren beim Fahrer eine Rolle gespielt haben könnten.

Der Vorfall hat erneut Diskussionen unter Reisenden und Einwohnern über die Sicherheit von Fernbusreisen in Thailand ausgelöst. Viele Touristen, die zu beliebten Reisezielen wie Pattaya unterwegs sind, nutzen Reisebusse für Fahrten zwischen den Provinzen – was solche Unfälle besonders besorgniserregend macht.

Auch wenn in diesem Fall schwere Verletzungen verhindert werden konnten, erinnert der Unfall erneut an die Herausforderungen durch plötzliche Stürme, schwierige Straßenverhältnisse und die intensive Nutzung von Fernbussen im ganzen Land.