Thailands Premier Anutin besucht Koh Samui und Koh Phangan wegen Sorgen um Nominee-Geschäfte

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Anutin Charnvirakul reiste nach Koh Samui und Koh Phangan, um Vorwürfe über Nominee-Geschäfte zu untersuchen, während die Behörden ihre Ermittlungen gegen ausländisch verbundene Unternehmen in wichtigen Tourismusgebieten verstärken.

SURAT THANI, Thailand – Premierminister Anutin Charnvirakul ist auf Koh Samui in der Provinz Surat Thani eingetroffen, bevor er weiter nach Koh Phangan reiste, um Bedenken über ausländische Geschäftsaktivitäten mittels sogenannter Nominee-Konstruktionen in wichtigen Tourismusgebieten zu erörtern.

Die Reise folgt auf frühere Inspektionen des Premierministers in Phuket, bei denen die Behörden angewiesen wurden, gegen die widerrechtliche Nutzung öffentlichen Landes, illegale Geschäftspraktiken und Probleme vorzugehen, die die Lebensgrundlagen der lokalen Bevölkerung beeinträchtigen. Behörden warnen, dass Nominee-Modelle und rechtliche Schlupflöcher Risiken für die wirtschaftliche Stabilität hochwertiger Tourismusregionen darstellen, die Arbeitsplätze und Einkommen schaffen.



Daten des Handelsministeriums zeigen, dass auf Koh Samui und Koh Phangan insgesamt 16.811 juristische Unternehmen registriert sind, darunter 11.426 mit ausländischer Beteiligung. Die Zahlen verdeutlichen nach Angaben der Behörden die Notwendigkeit genauerer Überprüfungen, um festzustellen, ob thailändische Staatsbürger widerrechtlich als Anteilseigner im Auftrag ausländischer Investoren eingesetzt werden.

Der Premierminister soll Geschäftsbetriebe auf Koh Phangan inspizieren, Berichte lokaler Behörden entgegennehmen, Gespräche mit Einwohnern führen und politische Richtlinien für die zuständigen Stellen vorgeben. Umweltminister Suchart Chomklin begleitet den Besuch ebenfalls, um verwandte Probleme weiterzuverfolgen und Rückmeldungen aus der Bevölkerung einzuholen.


Provinzbehörden berichteten, dass auf Koh Phangan bislang 29 Beschwerden im Zusammenhang mit Nominee-Fällen eingereicht wurden. In 21 Fällen mit insgesamt 62 Verdächtigen laufen bereits rechtliche Schritte. Die Behörden erklärten, die Durchsetzung der Gesetze werde fortgesetzt, um lokale Lebensgrundlagen zu schützen und das Vertrauen in den thailändischen Tourismussektor zu bewahren. (NNT)