Thailand setzt KI zur Bekämpfung illegaler Glücksspielnetzwerke während der FIFA-Weltmeisterschaft ein

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Die thailändischen Behörden haben während der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 mehr als 13.000 illegale Glücksspiel-Webseiten gesperrt und Unternehmen vor nicht genehmigten öffentlichen Übertragungen von WM-Spielen gewarnt.

BANGKOK, Thailand – Die thailändische Regierung hat ihre Maßnahmen gegen illegales Online-Glücksspiel während der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 deutlich verschärft. Innerhalb von nur 18 Tagen wurden mehr als 13.000 rechtswidrige Webseiten gesperrt. Gleichzeitig warnten die Behörden eindringlich vor Urheberrechtsverletzungen durch nicht genehmigte öffentliche Übertragungen von Spielen.

Die stellvertretende Regierungssprecherin Ploytalay Laksameesangchan erklärte, dass die zuständigen Behörden künstliche Intelligenz (KI) einsetzen, um mit Glücksspiel verbundene Seiten und Plattformen in sozialen Medien aufzuspüren und zu unterbinden.



Auf Anweisung von Premierminister Anutin Charnvirakul, der ein proaktives Vorgehen gegen illegale Aktivitäten angeordnet hatte, arbeitete das Ministerium für digitale Wirtschaft und Gesellschaft eng mit Online-Dienstleistern zusammen, um bestehende Gerichtsbeschlüsse umzusetzen. Durch diese koordinierte Aktion wurden zwischen dem 1. und 18. Juni insgesamt 13.888 illegale Glücksspiel-URLs deaktiviert.

Die stellvertretende Regierungssprecherin rief die Bevölkerung sowie Unternehmen dazu auf, das Turnier auf legale und verantwortungsvolle Weise zu verfolgen. Gleichzeitig betonte sie die Bedeutung des Schutzes geistigen Eigentums und der Unterstützung einer nachhaltigen Entwicklung der Sport- und Medienbranche.


Sie erinnerte die Öffentlichkeit nachdrücklich daran, jegliche Form des illegalen Glücksspiels zu vermeiden. Darüber hinaus warnte sie, dass Geschäftsbetriebe, Restaurants oder Privatpersonen, die Live-Übertragungen ohne ausdrückliche Genehmigung der offiziellen thailändischen Rechteinhaber vervielfältigen, aufzeichnen oder weiterverbreiten, mit konsequenten rechtlichen Schritten rechnen müssen.

Gewerbliche Urheberrechtsverletzungen können mit Freiheitsstrafen von sechs Monaten bis zu vier Jahren, Geldstrafen zwischen 100.000 und 800.000 Baht oder mit beiden Strafen gleichzeitig geahndet werden.