Thailand erwartet vom 10. bis 13. Oktober Starkregen – Hochwassergefahr im Osten bleibt

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Thailand bereitet sich vom 10. bis 13. Oktober auf verbreitete starke bis sehr starke Regenfälle vor. Die Behörden überwachen weiterhin die Hochwasserlage in Prachin Buri und anderen östlichen Provinzen.

BANGKOK, Thailand – In Thailand werden vom 10. bis 13. Oktober verbreitet starke bis sehr starke Regenfälle erwartet. Gleichzeitig überwachen die Behörden weiterhin die Hochwasserlage in den östlichen Provinzen. Besonders betroffen ist Prachin Buri, wo die Wasserstände nur langsam zurückgehen.

Regierungssprecher Ekkaphop Pianpises erklärte, die Regenfälle vom 5. bis 7. Oktober seien Teil des jahreszeitlichen Übergangs. In den nördlichen Provinzen werde es allmählich kühler, doch die Gefahr von Erdrutschen bestehe weiterhin.

Die Regengebiete dürften sich aus Zentral- und Westthailand in Richtung des unteren Südens verlagern. Stärkere Niederschläge werden insbesondere in Nakhon Si Thammarat, Songkhla und den Provinzen entlang der Andamanenküste erwartet. In Zentral- und Nordostthailand soll der Regen zunächst nachlassen, bevor er vom 10. bis 13. Oktober erneut zunimmt. Besonders betroffen dürften Kanchanaburi, Phetchaburi, Ratchaburi, Samut Songkhram und Samut Sakhon sein.

Im Einzugsgebiet des Chao Phraya und in den nördlichen Wasserläufen sinken die Pegel bereits. Am Chao-Phraya-Staudamm liegt die Wasserabgabe weiterhin bei 2.500 Kubikmetern pro Sekunde. Der Wasserstand ging gegenüber dem Vortag von 17,3 auf 16,88 Meter zurück. Die Behörden wollen ihn auf 16,5 Meter senken, um zusätzlichen Spielraum für weitere Regenfälle und Zuflüsse zu schaffen.


Der Pasak-Jolasid-Stausee ist vollständig gefüllt und gibt verstärkt Wasser in Richtung des Rama-VI-Staudamms ab. Dies wirkt sich auf Gebiete in Ayutthaya aus, wo die Wasserstände weitgehend stabil bleiben, aber nur langsam sinken. Der Chao Phraya liegt weiterhin deutlich unter den Hochwasserschutzbarrieren. In Bangkok beträgt der Abstand mehr als einen Meter.

Im Einzugsgebiet des Mae Klong ist der Vajiralongkorn-Stausee zu 98 Prozent und der Srinagarind-Stausee zu 90 Prozent gefüllt. Durch kontrollierte Wasserabgaben schaffen die Behörden zusätzliche Speicherkapazität vor den erwarteten Niederschlägen.


Auch der Kaeng-Krachan-Stausee in Phetchaburi hat seine volle Kapazität erreicht und lässt Wasser ab. Bewohner von Khao Krapuk sowie der Bezirke Tha Yang, Mueang Phetchaburi und Nong Ya Plong werden aufgefordert, die Warnungen der Provinzbehörden aufmerksam zu verfolgen.

Im Osten dürfte das Hochwasser in Prachin Buri nur langsam zurückgehen, da das Wasser in Kabin Buri weiterhin über den Flussufern steht. Es fließt allmählich in Richtung Mueang Prachin Buri ab; ein weiterer Wasserstrom bewegt sich nach Nakhon Nayok. Um die Auswirkungen auf die Bevölkerung zu begrenzen, reduzieren die Behörden die Wasserabgabe aus dem Khun-Dan-Prakan-Chon-Staudamm. Auch acht Bezirke in Chachoengsao stehen unter genauer Beobachtung. (TNA)