
PATTAYA, Thailand – Bürgermeister Poramet Ngampichet hat seine Vision vorgestellt, Pattaya in eine „Wellness City“ zu verwandeln. Dabei betonte er, dass echte Stadtentwicklung über Tourismus und Wirtschaftswachstum hinausgehen müsse und sich stärker auf die Lebensqualität der Bevölkerung konzentrieren solle.
Rückblickend auf nahezu vier Jahre im Amt erklärte der Bürgermeister, Pattaya könne sich nicht länger ausschließlich auf sein Image als Touristenstadt verlassen. Stattdessen müsse die Stadt ein ausgewogenes Entwicklungsmodell verfolgen, das wirtschaftliches Wachstum, Tourismus, ökologische Nachhaltigkeit und das Wohlbefinden der Menschen miteinander verbindet.
„Gesundheit ist nicht nur eine persönliche Angelegenheit – sie ist die Grundlage langfristiger Stadtentwicklung“, sagte er. Eine starke Stadt werde nicht allein an ihrer Infrastruktur gemessen, sondern auch am Wohlbefinden ihrer Einwohner.
Poramet bezeichnete Gesundheitsförderung und körperliche Aktivität als langfristige Investitionen, die die Belastung des öffentlichen Gesundheitssystems reduzieren, chronische Krankheiten verringern und die Produktivität der Gesellschaft steigern könnten. „Wenn die Menschen gesund sind, ist die Stadt stark. Die Wirtschaft wächst nachhaltig und die Gesellschaft wird widerstandsfähiger“, erklärte er.
Besonders hob der Bürgermeister die Bedeutung alltagstauglicher Infrastruktur hervor, darunter Parks, Fußwege und Fahrradspuren. Diese dürften nicht nur aus optischen Gründen geschaffen werden, sondern müssten den Alltag der Menschen tatsächlich verbessern.
Hochwertige öffentliche Räume machten Städte lebenswerter und attraktiver – nicht nur für Touristen, sondern auch für junge Menschen, Berufstätige und Senioren. Gleichzeitig könnten solche Projekte helfen, Verkehrsstaus und Umweltverschmutzung zu verringern, die weiterhin große Herausforderungen für Pattaya darstellen.
Neben der körperlichen Gesundheit unterstrich Poramet auch die Bedeutung gemeinsamer öffentlicher Räume für den sozialen Zusammenhalt. Solche Orte stärkten Gemeinschaften, förderten soziale Kontakte und könnten soziale Ungleichheiten abbauen. Besonders wichtig seien sichere und kreative Räume für Jugendliche, die als Investition in die Zukunft der Stadt gelten und helfen könnten, Kriminalität und Drogenprobleme durch bessere Perspektiven zu reduzieren.
Letztlich dürfe Pattayas Entwicklung nicht von kurzfristigen Gewinnen bestimmt werden, sondern müsse auf nachhaltigen Grundlagen beruhen, bei denen die Bürger Gesundheit, stabile Lebensbedingungen und Mitspracherechte genießen.
„Eine wirklich erfolgreiche Stadt misst sich nicht nur an wirtschaftlichem Wachstum oder baulicher Entwicklung, sondern daran, ob sie ihren Menschen ein gutes Leben ermöglicht – körperlich, geistig und sozial“, sagte der Bürgermeister. Poramet bekräftigte sein Ziel, Pattaya zu einer Stadt des Wohlbefindens und der Lebensfreude für alle zu machen.













