
PATTAYA, Thailand – Thailändische Behörden haben zwei chinesische Staatsangehörige festgenommen, die verdächtigt werden, ein groß angelegtes illegales Leihmutterschaftsnetzwerk in China geleitet zu haben. Dies teilten Polizeibeamte mit.
Ermittler des Central Investigation Bureau, der Crime Suppression Division und der Einwanderungsbehörde nahmen die beiden Verdächtigen bei einer Razzia in einem Hotel in Pattaya in der Provinz Chonburi fest. Bei den Festgenommenen handelt es sich um den 43-jährigen Herrn Yan und die 33-jährige Frau Mi. Gegen beide lagen Haftbefehle der Volksrepublik China wegen des Betriebs einer illegalen medizinischen Einrichtung vor.
Nach ihrer Flucht nach Thailand wurden ihre Visa widerrufen. Sie befinden sich derzeit in Gewahrsam der thailändischen Einwanderungsbehörde und warten auf ihre Auslieferung nach China.
Die Festnahmen erfolgten nach einem Kooperationsersuchen der chinesischen Behörden vom 2. Juli, nachdem bekannt geworden war, dass die Verdächtigen nach Thailand geflohen waren. Die Aktion war Teil einer gemeinsamen Ermittlungsoperation mit der Abteilung für grenzüberschreitende Kriminalität des Polizeipräsidiums Hangzhou, das bereits Anfang Juni Haftbefehle gegen die beiden erlassen hatte.
Nach Angaben der Ermittler soll Herr Yan die Organisation geleitet und illegale Einrichtungen verwaltet sowie eine nicht lizenzierte Klinik betrieben haben, die unerlaubte künstliche Befruchtungen und Leihmutterschaftsdienste mit hohen Einnahmen angeboten haben soll. Frau Mi wird beschuldigt, als wichtige Anteilseignerin und Managerin für Marketing, Kundengewinnung und die Rekrutierung neuer Kunden verantwortlich gewesen zu sein. (TNA)














