Luxusvilla als Betrugszentrale – Fünf Ausländer in Pattaya festgenommen

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Festnahme mehrerer ausländischer Verdächtiger bei einer Polizeirazzia in einer Luxusvilla in Pattaya, die mutmaßlich als Basis für einen Online-Investmentbetrug diente.

PATTAYA, Thailand – Eine scheinbar exklusive Villa in Ost-Pattaya entpuppte sich als Drehkreuz für Online-Betrug: Bei einer Razzia haben Ermittler fünf ausländische Verdächtige festgenommen, die mutmaßlich in ein internationales Investment-Scam-Netzwerk verwickelt sind.

Die Aktion wurde von der Spezialeinheit zur Bekämpfung transnationaler Kriminalität der Pattaya City Police gemeinsam mit der Polizei von Nongprue, der Touristenpolizei und der Einwanderungsbehörde durchgeführt. Ziel war eine Luxusimmobilie im Gebiet Pong, nachdem Überwachungsmaßnahmen verdächtige Aktivitäten bestätigt hatten.

Festgenommen wurden ein 25-jähriger Staatsbürger aus Kasachstan sowie vier indische Staatsangehörige im Alter zwischen 24 und 48 Jahren. Bei der Durchsuchung stellten die Beamten sechs Laptops und elf Mobiltelefone sicher, die mutmaßlich für die betrügerischen Aktivitäten genutzt wurden.

Nach ersten Erkenntnissen mietete die Gruppe die Villa für rund 95.000 Baht pro Monat und betrieb von dort aus ein System mit gefälschten Online-Handelsplattformen. Unter dem Vorwand lukrativer kurzfristiger Gewinne sollen Opfer zum Investieren verleitet worden sein.



Die Verdächtigen sollen als sogenannte Online-Administratoren agiert haben und im Auftrag übergeordneter Hintermänner mit den Opfern kommuniziert haben. Ermittler gehen davon aus, dass die Operation erst vor Kurzem gestartet wurde.

Alle fünf Personen wurden wegen illegaler Arbeitsaufnahme angeklagt und zur weiteren rechtlichen Verfolgung auf die Polizeiwache Nongprue gebracht. Die Ermittlungen dauern an, während die Behörden versuchen, weitere Beteiligte zu identifizieren und das Netzwerk vollständig aufzudecken.