Grenzübergang nach neun Monaten wieder geöffnet – Hoffnungsschimmer für den Handel zwischen Thailand und Myanmar

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TAK, Thailand – Die Wiedereröffnung des Grenzübergangs in Myawaddy nach einer neunmonatigen Schließung dürfte dem Grenzhandel zwischen Thailand und Myanmar neuen Auftrieb verleihen. Dennoch bleiben Herausforderungen bestehen, insbesondere durch die Importlizenz- und Devisenvorschriften Myanmars, teilte das thailändische Außenhandelsministerium mit.

Der Grenzübergang am zweiten thailändisch-myanmarischen Freundschaftsbrücke-Komplex gegenüber von Mae Sot in der Provinz Tak wurde am 28. Mai 2026 wieder geöffnet. Myanmar hatte den Übergang seit dem 18. August 2025 einseitig geschlossen gehalten.



Die Generaldirektorin des thailändischen Außenhandelsministeriums, Arada Fuangthong, erklärte, die Wiederaufnahme des Betriebs werde die Logistik erleichtern und die Kosten für thailändische Exporteure von Konsumgütern, Baumaterialien und Industrieprodukten senken.

Trotz der positiven Entwicklung bleibt das Importlizenzsystem Myanmars ein bedeutender Unsicherheitsfaktor für die zweite Hälfte des Jahres 2026. Das System koppelt Importgenehmigungen an Exporterlöse und die Verfügbarkeit von Devisen, was die Genehmigungsverfahren häufig verzögert.

Der Handel zwischen Thailand und Myanmar über Mae Sot ging in den ersten vier Monaten des Jahres 2026 aufgrund von Grenzstörungen und Importbeschränkungen zurück. Die Wiedereröffnung des Grenzübergangs dürfte insbesondere den Handel mit wichtigen Versorgungsgütern wieder beleben.


Das Außenhandelsministerium plant, bei der diesjährigen Sitzung des Gemeinsamen Handelsausschusses beider Länder über eine Lockerung der bestehenden Beschränkungen zu verhandeln.

Die Behörden sehen in der Wiedereröffnung einen wichtigen Schritt zur Wiederherstellung der wirtschaftlichen Verbindungen zwischen den Nachbarländern, weisen jedoch darauf hin, dass nachhaltiges Wachstum von weiteren Erleichterungen im grenzüberschreitenden Handel abhängen wird.